
Grundsätzlich unterscheiden sich die Basic Kombination Turniere in zwei Varianten:
1) Regeln für die Turnierdurchführung TSO Abschnitt C, Regeln für die Turnierleitung und das Wertungsgericht TSO Abschnitt D und Regeln für Aktive TSO Abschnitt E
Die Regelungen der TSO Abschnitte C, D und E gelten identisch für das Pilotprojekt, mit folgenden Besonderheiten:2) Regeln für Einzelwettbewerbe Paartanz TSO Abschnitt F Teil I:
Die Regelungen des TSO Abschnitt F gelten identisch für das Pilotprojekt, mit folgenden Besonderheiten:| Turnierart | ||
|---|---|---|
| Startgruppe | Basic Kombination D-Klasse (Standard/Latein) |
Basic Kombination C-Klasse (Standard/Latein) |
| Kinder I | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Kinder II | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Junioren I | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Junioren II | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Jugend | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Unter 21 | ||
| Hauptgruppe | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Hauptgruppe II | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Senioren I | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Senioren II | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Senioren III | D/D | D/C, C/D, C/C |
| Senioren IV | ||
| Senioren V | ||
3) Ergebnisermittlung
|
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4) Regeln für Solo und Synchro Duo Wettbewerbe TSO Abschnitt F Teil III:
Die Regeln 1-3 des Pilotprojektes sind auch für Turniere aus dem Abschnitt TSO F Teil III analog als „errechnete” Basic Kombination Turniere anwendbar.SK I/2024
| 1 | Teilnahmemöglichkeit
|
| 1.1 | Paare der D-Klasse dürfen an Breitensport-Wettbewerben teilnehmen.
|
| 1.2 | Paare aus dem Breitensport dürfen in der D-Klasse ihrer
Altersgruppe an D-Turnieren teilnehmen.
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| 2 | Voraussetzungen
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| 2.1 | Partnerin und Partner erhalten dazu auf Antrag ihres Vereins im
DTV-Portal je eine papierhafte Breitensport ID-Karte nach Bestätigung
des zuständigen Landesverbandes (Kosten nach LTV-Bestimmung).
|
| 2.1.1 | Die Breitensport ID-Karten sind im DTV-Portal zu einer Partnerschaft
verbunden - es gibt keine Doppelpartnerschaften.
|
| 3 | Turnierabwicklung und Ergebnisermittlung bei Leistungssport-Turnieren
|
| 3.1 | Die mittanzenden Breitensportpaare werden bzgl. Aufstiegsplätze
und -punkte wie D-Paare behandelt.
|
| 3.2 | Paare mit Breitensport ID-Karten unterwerfen sich den Regularien der
D-Klasse, auch hinsichtlich Schrittbegrenzung und Kleiderordnung.
|
| 3.3 | Paare mit Breitensport ID-Karten sind bei einer Landesmeisterschaft
nicht startberechtigt.
|
| 3.3.1 | Bei offen ausgeschriebenen LM dürfen sie zwar mittanzen, werden
aber wie Paare fremder Landesverbände behandelt. (Hinweis: Sie
können somit nicht Landesmeister werden bzw. in die LM-Ehrung mit
einbezogen werden!)
|
| 3.4 | Paare mit Breitensport ID-Karten, die eine D-Klasse als Sieger
abschließen, sind nicht berechtigt, in einem anschließenden
C-Klassen-Turnier als Sieger mitzutanzen. (Hinweis: Ein Leistungssportpaar
auf Platz zwei darf das dann auch nicht, weil es das Turnier nicht gewonnen
hat.)
|
| 3.5 | Für Inhaber von Breitensport ID-Karten gelten die gleichen
Doppelstartmöglichkeiten wie für Startbuchinhaber.
|
| 3.6 | Die Teilnahme von Paaren mit Breitensport ID-Karten ist nicht im
Turnierbericht zu dokumentieren.
|
| 4 | Turnierabwicklung und Ergebnisermittlung bei Breitensport-Wettbewerben
|
| 4.1 | Bei Breitensportwettbewerben gibt es keine Punkte und Platzierungen,
weder für Leistungssportpaare noch für Paare mit Breitensport
ID-Karten.
|
| 4.2 | Ein Ausschluss von Paaren der D-Klasse bei Breitensportwettbewerben ist
nicht zulässig. (Hinweis: Leistungssportpaare sollten einen
Papierausdruck ihres Startbuches bei dem Breitensportwettbewerb bereits
halten, um ihre Zugehörigkeit zu dieser Klasse nachzuweisen.)
|
| 5 | Aufstieg
|
| 5.1 | Mit der Breitensport ID-Karte ist kein Aufstieg in die C-Klasse
möglich.
|
| 5.2 | Erreicht ein Paar mit Breitensport ID-Karten die Aufstiegsgrenze gibt
es zwei Möglichkeiten:
|
| 5.2.1 | Das Paar beantragt die Umwandlung in (Leistungssport) ID-Karten, um
als Turnierpaar fortan in der D- oder C-Klasse zu starten.
|
| 5.2.2 | Das Paar wechselt in den Status eines Breitensportpaares ohne
Breitensport ID-Karten zurück.
|
| 5.3 | Bei Umtausch von Breitensport ID-Karten in Leistungssport-ID-Karten
werden Plätze und Punkte nach Wahlmöglichkeit des Paares
anerkannt.
|
| 5.3.1 | Wird der Umtausch vor Erreichen des Aufstiegs in die C-Klasse
beantragt, kann das Paar wählen, ob Platzierungen und Punkte in die
D-Klasse übernommen werden oder der nächste Start mit 0 Punkten
und mit 0 Platzierungen in der D-Klasse erfolgt.
|
| 5.3.2 | Wird der Umtausch erst nach dem Erreichen des Aufstiegs in die
C-Klasse beantragt, kann das Paar wählen, ob der nächste Start in
der D- oder der C-Klasse erfolgt. In beiden Varianten werden 0 Punkte und 0
Platzierungen übertragen.
|
| 5.4 | Bei Partnerwechsel erfolgt der nächste Start, wie bei den Paaren
mit Leistungssport ID-Karten, wieder mit 0 Punkten und 0 Platzierungen.
|
| 6 | Sonstiges
|
| 6.1 | Platzierungen, die mit Breitensport ID-Karten erzielt wurden, werden
auf das DTA nur angerechnet, wenn die Breitensport ID-Karten in
Leistungssport ID-Karten umgewandelt werden.
|
AfS 2015, SAS II/2015
beschlossen vom Ausschuss für Sportentwicklung am 13. Oktober 2013
zur Kenntnis genommen vom Verbandsrat am 20. Oktober 2013
| 1. |
Breitensportwettbewerbe sind solche Wettbewerbe, die nicht nach den
Bestimmungen der Turnier- und Sportordnung des Deutschen Tanzsportverbandes
e.V. durchgeführt werden. Es gelten die Leitlinien von Tanzsport
Deutschland.
|
| 1.1 |
Für Breitensportwettbewerbe und ihre Durchführung sind die
Landestanzsportverbände zuständig.
|
| 1.2 |
Breitensportwettbewerbe sind anmeldepflichtig.
|
| 2. |
Für Breitensportwettbewerbe in diesem Sinne gilt folgendes:
|
| 2.1 |
Wettbewerbe ohne Publikumstanz
Für Wettbewerbe im vorstehenden Sinne gelten die GEMA-Vereinbarungen des jeweils gültigen D0SB-Rahmenvertrages. |
| 2.2 |
Es wird empfohlen, Lizenzträger des DTV als Turnierleiter und
Wertungsrichter gemäß Abschnitt D 1.1 der TSO einzusetzen.
|
| 2.3 |
Termine und Berichte zu diesen Wettbewerben können auf der Website des DTV
veröffentlicht werden.
|
| 2.4 |
Es besteht Sportversicherungsschutz für Teilnehmer an
Breitensportwettbewerben, sofern die Meldung über einen Verein
erfolgt. Der meldende Verein muss über den jeweils zuständigen
Landestanzsportverband Mitglied in einem Landessportbund sein.
|
| 1. |
In Abgrenzung zu den Regelungen des Deutschen Tanzsportverbandes
für Leistungssportwettbewerbe nach den Bestimmungen der Turnier- und
Sportordnung sind bei Breitensportwettbewerben Meisterschaften gleich
welcher Art ausgeschlossen.
|
| 2. |
Startklasseneinteilungen gleich welcher Art sind im Breitensport
unzulässig.
|
| 3. |
Einsteiger- oder Newcomer-Wettbewerbe für Breitensportpaare, die in
die Wettbewerbsschiene hineinschnuppern möchten, sind zulässig.
|
| 4. |
Allen Paaren ist Gelegenheit zu geben, gleich oft tanzen zu können.
|
| 5. |
Es ist nur Tageskleidung zulässig.
|
| 6. |
ID-Karten, Startpässe o. ä. sind für den Bereich des
Breitensports unzulässig.
|
| 7. |
Ausschreibungen und Einladungen müssen präzise Angaben
enthalten über den Teilnehmerkreis, die Art der Wertung, die Anzahl
der Durchgänge und den zeitlichen Rahmen.
|
| 8. |
Turniertänzer ab der C-Klasse dürfen zeitlich unbegrenzt nicht
mehr in den Breitensport (Standard und Latein) zurückwechseln. Dieser
Beschluss des AfS wurde zum Schutz der Breitensport-Paare gefasst.
|
| 9. |
Inhaber einer Breitensport ID-Karte dürfen bei BSW mit anderen
Partnern starten. Sie unterliegen nur beim Start in der D-Klasse der TSO.
Inhaber einer (Leistungssport) ID-Karte (alt: „Startbuchinhaber") (NUR in der D-Klasse) dürfen bei BSW mit anderen Partnern starten. Sie unterliegen nur beim Start in der D-Klasse der TSO. |
| 1. |
Mannschaftswettbewerbe
|
| 1.1 |
Breitensportwettbewerbe sind in der Regel Mannschaftswettbewerbe.
|
| 1.2 |
Es sollten in einer Mannschaft mehr Paare tanzen können als zum
Gesamtergebnis herangezogen werden (Streichresultate).
|
| 1.3 |
Außer den zehn Turniertänzen können auch andere
Tänze und Tanzformen mit aufgenommen werden (z.B. Discofox, Salsa,
Tango Argentino, Line Dance, Partytänze, Alte Tänze, New Vogue
u.a.).
|
| 2. |
Einzelwettbewerbe
Einzelwettbewerbe können von den Landestanzsportverbänden genehmigt werden. Dabei sind die Grundlagen und verbindlichen Vorgaben für Breitensportwettbewerbe entsprechend einzuhalten sowie die Empfehlungen zur Ergebnisermittlung zu beachten. |
| 3. |
Ergebnisermittlung
|
| 3.1 |
Es sollten möglichst Wertungsrichter mit Erfahrung im Breitensport
eingesetzt werden.
|
| 3.2 |
Paare mit gleichen Leistungen erhalten die gleiche Wertung
(Ziffernwertung); Bewährt hat sich die Bewertung mit den Ziffern 1,
1½, 2, 2½, 3.
|
| 3.3 |
Eine offene bzw. geschlossene Auswahl- und / oder Platzwertung sollte
nicht erfolgen. Ebenso sollten Einzelwertungen und Platzierungen einzelner
Paare nicht öffentlich bekanntgegeben werden.
|
Die vorstehenden Grundlagen, verbindliche Vorgaben und Empfehlungen gelten sinngemäß auch für Formationswettbewerbe (Standard und Latein).
Zugelassen sind:
Grundsätzlich gilt damit: Equality-Paare können an solchen BSW teilnehmen, die ausdrücklich so ausgeschrieben und veröffentlicht sind.
| 6.1 |
Leitfaden zur Durchführung von Discofox-Breitensportwettbewerben
im DTV
|
| 6.2 |
Verzahnung Breitensport - Leistungssport, Breitensportpässe (siehe
TSO Anhang 8)
|
| 7.1. |
Breitensportwettbewerbe
Zuständigkeit: Ausschuss für Sportentwicklung (AfS) |
| 7.2. |
Verzahnung Breitensport - Leistungssport
Zuständigkeit: Ausschuss für Sportentwicklung (AfS) und Sportkommission. Änderungen bedürfen der Zustimmung beider Gremien. |
|
In Abstimmung zwischen den Präsidien des DTV und des Deutschen Verbandes für Equalitytanzsport e.V. (DVET) soll ab dem 1. Januar 2026 Paaren des DVET
der Start auf Turnieren des DTV ermöglicht werden. Die Umsetzung soll im Rahmen einer zunächst auf zwei Jahre (bis zum 31.12.2027) begrenzten Pilotphase
erprobt werden; für eine Verlängerung unter ggf. angepassten Bedingungen oder eine Überführung in den Regelbetrieb ab dem 1. Januar 2028 ist eine
Evaluierung im ersten Halbjahr 2027 vorgesehen.
Die Pilotierung erfolgt grundsätzlich im Rahmen vorhandener Regeln der TSO für Starts im Grenzverkehr:
SK 09/2025 |
SAS I/2023 und SK Jan/2025
Aufgaben, die laut der TSO dem Landessportwart zugewiesen sind, können nicht abgetreten werden. Dies trifft auch auf den Jugendbereich zu.
TS 3/1993
| LIZENZEN | andere Tanz- formen |
Lerneinheiten (LE) | |||
|---|---|---|---|---|---|
| STD | LAT | üfl. | |||
| TRAss | Trainerassistent | 10 | 5 +2* | ||
| TRAss JMC | Jazz Modern Contemporary | 10 | 5 +2* | ||
| TRAss Form | Formation | 10 | 5 +2* | ||
| ÜL B Präv | Gesundheitssport | 15 | |||
| TR C Bsp | Breitensport (Module) | 20 | 10+2* | ||
| TR C F | Formation STD u./o. LAT | 15 | 10+2* | ||
| TR C OT | Orientalischer Tanz | 20 | |||
| TR C JMC | Jazz Modern Contemporary | 15 | 10+2* | ||
| TR C Lsp | Leistungssport STD | 15 | 10+2* | ||
| TR C Lsp | Leistungssport LAT | 15 | 10+2* | ||
| TR C Lsp | Leistungssport STD+LAT | 20, je 10 | 10+2* | ||
| TR B JMC | Jazz Modern Contemporary | 20 | 10+2* | ||
| TR B Lsp | Leistungssport STD | 20 | 10+2* | ||
| TR B Lsp | Leistungssport LAT | 20 | 10+2* | ||
| TR B Lsp | Leistungssport STD+LAT | 30, je 15 | 10+2* | ||
| TR A Lsp | Leistungssport STD | 20 | 10+2* | ||
| TR A Lsp | Leistungssport LAT | 20 | 10+2* | ||
| TR A Lsp | Leistungssport STD+LAT | 30, je 15 | 10+2* | ||
| Dipl.TR | Diplomtrainer (TR A fachl.) | wie TR A | über DOSB | ||
*Es müssen 2 LEs interpersoneller Gewalt absolviert werden. Dies kann online oder in Präsenz geschehen.
Im Anschluss ist ein Wissenstest zu absolvieren.
Die ÜF Pflichteinheiten erhöhen sich entsprechend um 2 LE. Anerkennung einer Schulung im Lizenzzeitraum für alle Lizenzen.