F. Regeln für Einzelwettbewerbe

Die nachfolgenden Regelungen gelten für Paare, die an Einzelwettbewerben des DTV und anderer vom DTV anerkannten Organisationen in den Turnierarten Standard, Latein und Kombination teilnehmen.

Ein Paar im Sinne der TSO besteht in den Einzel-, Formations- und Mannschaftswettbewerben aus einem männlichen Partner und einer weiblichen Partnerin.

1. Startgruppen und Startgruppenzugehörigkeit

1.1
Im Wettkampfjahr
vollendetes
Lebensjahr
Zugehörigkeit zur
Startgruppe
Anmerkungen
Bis zum 9. Kinder I Höchstalter des älteren Partners 9 Jahre
10. und 11. Kinder II Höchstalter des älteren Partners 11 Jahre
12. und 13. Junioren I Höchstalter des älteren Partners 13 Jahre
14. und 15. Junioren II Höchstalter des älteren Partners 15 Jahre
16. bis 18. Jugend Höchstalter des älteren Partners 18 Jahre
Ab 19. Hauptgruppe Mindestalter des älteren Partners 19 Jahre
Ab 28. Hauptgruppe II Mindestalter eines Partners 28 Jahre
Ab 30./35. Senioren I Mindestalter des jüngeren Partners 30 Jahre
Mindestalter des älteren Partners 35 Jahre
Ab 40./45. Senioren II Mindestalter des jüngeren Partners 40 Jahre
Mindestalter des älteren Partners 45 Jahre
Ab 50./55. Senioren III Mindestalter des jüngeren Partners 50 Jahre
Mindestalter des älteren Partners 55 Jahre
Ab 60./65. Senioren IV Mindestalter des jüngeren Partners 60 Jahre
Mindestalter des älteren Partners 65 Jahre
1.2
Das Wettkampfjahr entspricht dem Kalenderjahr.
1.3
Erreicht ein Partner der Kinder-, Junioren- und Jugendgruppen in seiner Startgruppe das Höchstalter, muss zu Beginn des folgenden Wettkampfjahres ein Wechsel in die nächstältere Startgruppe erfolgen
1.4
Wird in den Haupt- bzw. Seniorengruppen das Mindestalter der nächstälteren Startgruppe erreicht, kann ein Wechsel in diese bis zum 15. Januar des Wettkampfjahres beantragt werden und erfolgen.
1.5
Ein Rückwechsel in eine jüngere Startgruppe ist nur von der Seniorengruppe IV in die Seniorengruppe III, von der Seniorengruppe III in die Seniorengruppe II, von der Seniorengruppe II in die Seniorengruppe I oder von dieser in die Hauptgruppe II möglich und kann jeweils nur bis zum 15. Januar eines Wettkampfjahres beantragt werden und erfolgen.

2. Startklassen und Startklassenzugehörigkeit

2.1
  Turnierart
Startgruppe Standard Latein Kombination
Standard/Latein
Kinder I D, C D, C  
Kinder II D, C D, C  
Junioren I D, C, B D, C, B C/B, B/C, B/B,
Junioren II D, C, B D, C, B C/B, B/C, B/B
Jugend D, C, B, A D, C, B, A B/A, A/B, A/A
Hauptgruppe D, C, B, A, S D, C, B, A, S A/S, S/A, S/S
Hauptgruppe II D, C, B, A, S D, C, B, A, S A/S, S/A, S/S
Senioren I D, C, B, A, S D, C, B, A, S A/S, S/A, S/S
Senioren II D, C, B, A, S B, A, S  
Senioren III D, C, B, A, S    
Senioren IV B, A, S    
2.2
Die Startklassenzugehörigkeit richtet sich nach der höchsten Startklasse eines Partners.
2.3
Jedes Paar muss in den D-Klassen beginnen.
2.4
Bei einem Wechsel der Startgruppe verbleibt das Paar in der bisherigen Startklasse. Hat das Paar die für die nächste Startklasse und für die jeweilige Turnierart erforderlichen Aufstiegsplätze und -punkte erzielt, wechselt
2.4.1
das Paar der Kinder II C-Klasse           in die Junioren I B-Klasse,
2.4.2
das Paar der Junioren II B-Klasse       in die Jugend A-Klasse,
2.4.3
das Paar der Jugend A-Klasse             in die Hauptgruppe S-Klasse

3. Turniertänze

3.1
Tanz Abkürzung Taktzahl Metronom Dauer (Minuten)
         
Langsamer Walzer LW 28-30 84-90 1,5 - 2,0
Tango TG 31-33 124-132 1,5 - 2,0
Wiener Walzer WW 58-60 174-180 1,5 - 2,0
Sen IV 1,0-1,5
Slowfox SF 28-30 112-120 1,5 - 2,0
Quickstep QU 50-52 200-208 1,5 - 2,0
         
Samba SB 50-52 100-104 1,5 - 2,0
Cha-Cha-Cha CC 30-32 120-128 1,5 - 2,0
Rumba RB 25-27 100-108 1,5 - 2,0
Paso Doble PD 60-62 120-124 2. Höhepunkt - 2,5
Jive JV 42-44 168-176 1,5 - 2,0
Stichrunden-Tänze       1,0
3.2
  Turnierart
Startklasse Standard Latein
D LW, TG, QU CC, RB, JV
C LW, TG, SF, QU SB, CC, RB,JV
B, A, S LW, TG, WW, SF,QU SB, CC, RB, PD, JV
3.3
Die Reihenfolge der Tänze ist grundsätzlich verbindlich. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des DTV-Sportwarts.
3.4
In der Turnierart Kombination werden alle 10 Tänze getanzt.
3.5
Für die D- und C-Klassen gelten die vom SAS beschlossenen Rhythmus- und Figurenbegrenzungen bzw. Pflichtfiguren und -folgen. Die Ahndung von Verstößen erfolgt nach den Bestimmungen des SAS.
3.6
Lifts sind in allen Startklassen unzulässig. Lifts sind Figuren, bei denen ein Partner mit Unterstützung des anderen den Boden mit beiden Beinen verlässt. Die Ahndung von Verstößen erfolgt nach den Bestimmungen des SAS.

4. Turnierformen

4.1
Internationale Meisterschaften
Startgruppe und Startklasse Standard Latein Kombination Turnierrang
Junioren II B Ja Ja Ja I. Ordnung
Jugend A Ja Ja Ja I. Ordnung
         
Hauptgruppe S Ja Ja Ja I. Ordnung
Senioren I S Ja Ja Ja I. Ordnung
Senioren II S Ja Ja   I. Ordnung
Senioren III S Ja     I. Ordnung
Senioren IV S Ja     I. Ordnung
4.1.1
Startberechtigung gemäß WDSF-Regeln
4.1.2
Zulassung:
4.1.2.1
Weltmeisterschaften Standard oder Latein:
Deutscher Meister und Vizemeister
4.1.2.2
Weltmeisterschaften Kombination:
Deutscher Meister
4.1.2.3
Europameisterschaften Standard oder Latein:
Deutscher Meister und Vizemeister
4.1.2.4
Europameisterschaften Kombination:
Deutscher Meister
4.1.3
In Ausnahmefällen, bei offenen WDSF Meisterschaften, bei Teileuropameisterschaften und Cups benennt der DTV-Sportwart die deutschen Teilnehmer.
4.2
Deutsche Meisterschaften
Startgruppe und Startklasse Standard Latein Kombination Turnierrang
Junioren II B Teilnehmer LM Teilnehmer LM Teilnehmer GM I. Ordnung
Jugend A Teilnehmer LM Teilnehmer LM Teilnehmer GM I. Ordnung
         
Hauptgruppe S Teilnehmer LM Teilnehmer LM Teilnehmer GM I. Ordnung
Senioren I S Teilnehmer LM Teilnehmer LM alle Paare Sen.A/S
Std und Sen.A/S-Lat
(auch A/A)
I. Ordnung
Senioren II S Teilnehmer LM     I. Ordnung
4.2.1
Startberechtigt sind alle Teilnehmer der Landesmeisterschaften bzw. der durch den SAS festgelegten Pflichtturniere. Meldungen zur DM nur über den LTV-Sportwart.
4.2.2
Durchführung und Rundeneinteilung im Rahmen der Beschlüsse des SAS gemäß Anhang 8 durch den DTV-Sportwart.
4.3
Deutschlandpokal
Startgruppe und Startklasse Standard Latein Kombination Turnierrang
Junioren I B Teilnehmer LM Teilnehmer LM   I. Ordnung
Hauptgruppe II S Teilnehmer LM Teilnehmer LM   I. Ordnung
Senioren II S   Teilnehmer LM alle Paare Sen. II A/S
Std und Sen. II A/S-Lat
(auch A/A)
I. Ordnung
Senioren III S Teilnehmer LM     I. Ordnung
Senioren IV S Teilnehmer LM
ab 2016
    I. Ordnung
4.3.1
Startberechtigt sind alle Teilnehmer der Landesmeisterschaften bzw. der durch den SAS festgelegten Pflichtturniere. Meldungen zum Deutschlandpokal nur über den LTV-Sportwart.
4.3.2
Durchführung und Rundeneinteilung im Rahmen der Beschlüsse des SAS gemäß Anhang 8 durch den DTV-Sportwart.
4.4
Ranglistenturniere
Startgruppe und Startklasse Standard Latein Turnierrang
Junioren II B B I. Ordnung
Jugend A A I. Ordnung
Hauptgruppe S S I. Ordnung
Senioren I S   I. Ordnung
Senioren II S   I. Ordnung
4.4.1
Startberechtigung:
Für alle Paare der angemeldeten Startklassen im Bereich des DTV und gegebenenfalls der Deutschland direkt anliegenden Nachbarstaaten. Mit Genehmigung des DTV-Sportwarts können auch Paare weiterer europäischer Staaten zugelassen werden.
4.4.2
Der SAS legt die Anzahl der durchzuführenden Ranglistenturniere fest.
4.4.3
Auswertung gemäß Bestimmungen des SAS
4.5
Gebietsmeisterschaften
Startgruppe und Startklasse Kombination
Standard/Latein
Turnierrang
Junioren II B C/B, B/C, B/B I. Ordnung
Jugend A B/A, A/B, A/A I. Ordnung
Hauptgruppe S A/A, A/S, S/A, S/S I. Ordnung
Senioren I A/A, A/S, S/A, S/S I. Ordnung
4.5.1
Die Gebiete werden vom SAS mit Zustimmung des HAS festgelegt.
4.5.2
Startberechtigt sind alle Paare der betreffenden Startklassen.
4.5.3
Die Zulassung erfolgt nach den Bestimmungen der Gebiete mit Zustimmung des SAS.
4.5.4
Paare, die bei Internationalen Meisterschaften starten müssen bzw. den DTV bei internationalen Turnieren vertreten, sind von der Teilnahme an der Gebietsmeisterschaft befreit, wenn diese an demselben Wochenende durchgeführt wird. Diese Paare sind dann bei der Deutschen Meisterschaft startberechtigt.
4.5.5
Junioren-, Jugend- und Hauptgruppenpaare, die in der aktuellen Rangliste vor ihrer Deutschen Kombinationsmeisterschaft in Standard und Latein auf den Plätzen 1-12 geführt werden, sind - nach Befürwortung durch den betreffenden LTV-Sportwart und Genehmigung durch den DTV-Sportwart - bei nachgewiesener schulischer, beruflicher oder krankheitsbedingter Verhinderung von der Teilnahme an der Gebietsmeisterschaft befreit. Diese Paare sind dann bei der Deutschen Meisterschaft Kombination startberechtigt.
4.6
Landesmeisterschaften
Startgruppe und Startklasse Standard Latein Kombination
Standard/Latein
Turnierrang
Kinder I D,C D,C   I. Ordnung
Kinder II D,C D,C   I. Ordnung
Junioren I D,C,B D,C,B   I. Ordnung
Junioren II D,C,B D,C,B C/B, B/C, B/B I. Ordnung
Jugend D,C,B,A D,C,B,A B/A, A/B, A/A I. Ordnung
Hauptgruppe D,C,B,A,S D,C,B,A,S A/A, A/S, S/A, S/S I. Ordnung
Hauptgruppe II D,C,B,A,S D,C,B,A,S A/A, A/S, S/A, S/S I. Ordnung
Senioren I D,C,B,A,S D,C,B,A,S A/A, A/S, S/A, S/S I. Ordnung
Senioren II D,C,B,A,S B,A,S   I. Ordnung
Senioren III D,C,B,A,S     I. Ordnung
Senioren IV B,A,S     I. Ordnung
4.6.1
Startklassen gemäß Bestimmungen des LTV
4.6.2
Startberechtigung gemäß Bestimmungen des LTV
4.6.3
Zulassung gemäß Bestimmungen des LTV
4.6.4
Paare, die bei Internationalen Meisterschaften starten müssen bzw. den DTV bei internationalen Turnieren vertreten, sind von der Teilnahme an der Landesmeisterschaft befreit, wenn diese an demselben Wochenende durchgeführt wird. Diese Paare sind dann bei der Deutschen Meisterschaft startberechtigt
4.7
Offene Turniere
Startgruppe und Startklasse Standard Latein Turnierrang
Kinder I D,C D,C I. Ordnung
Kinder II D,C D,C I. Ordnung
Junioren I D,C,B D,C,B I. Ordnung
Junioren II D,C,B D,C,B I. Ordnung
Jugend D,C,B,A D,C,B,A I. Ordnung
Hauptgruppe D,C,B,A,S D,C,B,A,S I. Ordnung
Hauptgruppe II D,C,B,A,S D,C,B,A,S I. Ordnung
Senioren I D,C,B,A,S D,C,B,A,S I. Ordnung
Senioren II D,C,B,A,S B,A,S I. Ordnung
Senioren III D,C,B,A,S   I. Ordnung
Senioren IV B,A,S   I. Ordnung
4.7.1
Startklassen laut Turnieranmeldung und Veröffentlichung im DTV-Verbandsorgan
4.7.2
Startberechtigung:
Für alle Paare der angemeldeten Startklassen im Bereich des DTV und gegebenenfalls der Deutschland direkt anliegenden Nachbarstaaten. Mit Genehmigung des DTV-Sportwarts können auch Paare weiterer europäischer Staaten zugelassen werden.
4.7.3
Offene Turniere können nur durchgeführt werden, wenn in allen Startgruppen jeweils mindestens drei Paare am Start sind.
4.8
Internationale Turniere
Startgruppe Standard Latein Kombination Turnierrang
Kinder Ja Ja   I. Ordnung
Junioren Ja Ja Ja I. Ordnung
Jugend Ja Ja Ja I. Ordnung
Hauptgruppe Ja Ja Ja I. Ordnung
Senioren Ja Ja Ja I. Ordnung
4.8.1
Startklassen laut Turnieranmeldung
4.8.2
Startberechtigung laut Turnieranmeldung und Einladung
4.8.3
Zulassung laut Einladung
4.8.4
Teilnehmer aus mindestens vier Nationen
4.9
Einladungsturniere mit internationaler Beteiligung
4.9.1
Startgruppen und Startklassen laut Turnieranmeldung
4.9.2
Turnierarten Standard, Latein oder Kombination
4.9.3
Turnierrang II. Ordnung
4.9.4
Startberechtigung laut Turnieranmeldung und Einladung
4.9.5
Zulassung laut Einladung
4.9.6
Teilnehmer aus höchstens drei Nationen
4.10
Einladungsturniere
4.10.1
Startgruppen und Startklassen wie Offene Turniere laut Turnieranmeldung
4.10.2
Turnierarten Standard, Latein oder Kombination.
4.10.3
Turnierrang II. Ordnung
4.10.4
Startberechtigung laut Turnieranmeldung und Einladung
4.10.5
Zulassung laut Einladung
4.11
Turniertitel
4.11.1
Turniertitel internationaler Turniere mit der Bezeichnung Welt (World), Continent, Nation, Cup, Trophy werden nach Genehmigung des Titels durch die WDSF vom DTV-Präsidium vergeben.
4.11.2
Sondergenehmigungen durch das DTV-Präsidium sind erforderlich für nationale oder internationale Turniere, die Meisterschaften sind oder aufgrund des Turniertitels mit einer Meisterschaft verwechselt werden können, z. B. Championate, Masters, Festivals, Open, Serienturniere.
4.11.3
Das DTV-Präsidium entscheidet, ob das Turnier bzw. die Serie mit dem beantragten oder genutzten Titel unter diese Bestimmungen fällt.
4.11.4
Bei Nichterteilung der Genehmigung hat der Antragsteller das Recht, zur endgültigen Entscheidung den Länderrat anzurufen.

5. Turnierpaare

5.1
Zulassungsvoraussetzungen für Turnierpaare
5.1.1
Jeder Partner und jede Partnerin muss eine gültige ID-Karte besitzen.
5.1.2
Die Tanzpartnerschaft muss im ESV-Portal eingetragen sein.
5.1.3
ID-Karten können nur auf Antrag eines Vereins von der DTV-Geschäftsstelle ausgestellt werden und müssen mit einem erkennbaren Passfoto versehen sein.
(Erläuterung: Der Antrag wird im ESV-Portal erfasst und das Formular "ID-Kartenantrag" ausgedruckt. Mit der Unterschrift des Sportlers (und ggf. zusätzlich der Erziehungsberechtigten) unter den Antrag und die Schiedsvereinbarung wird der Ausdruck im Original und postalisch an die DTV-Geschäftsstelle gesandt.)
5.1.4
ID-Karten sind für die folgenden Startgruppen und Turnierarten gültig:
Startgruppe Turnierart
Kinder I Standard
Kinder I Latein
Kinder II Standard
Kinder II Latein
Junioren I Standard
Junioren I Latein
Junioren II Standard
Junioren II Latein
Jugend Standard
Jugend Latein
Hauptgruppe Standard
Hauptgruppe Latein
Hauptgruppe II Standard
Hauptgruppe II Latein
Senioren I Standard
Senioren I Latein
Senioren II Standard
Senioren II Latein
Senioren III Standard
Senioren IV Standard
5.1.5
Mehrfache Partnerbindung zur gleichen Zeit ist unzulässig.
5.1.6
Beide Partner müssen ihre ID-Karte vor Turnierbeginn bei der Turnierleitung vorlegen. Nur bei Deutschen Meisterschaften und Deutschlandpokalen kann in Härtefällen der Turnierleiter Ausnahmen zulassen.
5.1.7
Das Paar darf nur in der im ESV-Portal ausgewiesenen Startklasse starten mit Ausnahme als gerade aufgestiegenes Paar oder Sieger gemäß F 6.6.
5.1.8
Änderungen der Personendaten sind über den Verein im ESV-Portal zu beantragen. Das gilt auch bei Partnerwechsel.
5.1.9
Paare müssen Mitglied in dem Verein sein, für den sie starten. Paare dürfen nur für den Verein und den LTV starten, der im ESV-Portal hinterlegt ist. Sie dürfen bei Starts innerhalb der Wettbewerbsarten nicht für verschiedene Vereine starten.
5.1.10
Startberechtigungen
5.1.10.1 Paare deutscher Staatsangehörigkeit
Paare, bei denen beide Partner die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sind bei Deutschen Meisterschaften und Deutschland-Pokalen ihrer Startklasse und deren Vorentscheidungen, bei DTV-Ranglistenturnieren sowie im sonstigen Sportbetrieb des DTV startberechtigt, sofern sie im Besitz von ID-Karten des DTV sind und sie nicht für andere Nationen an deren nationalem Sportbetrieb und deren nationalen Meisterschaften teilnehmen und nicht für andere Nationen bei internationalen Turnieren oder Meisterschaften starten.
5.1.10.2 Paare mit deutscher und ausländischer Staatsangehörigkeit
Paare, bei denen nur ein Partner die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, sind bei Deutschen Meisterschaften und Deutschland-Pokalen ihrer Startklasse und deren Vorentscheidungen, bei DTV-Ranglistenturnieren sowie im sonstigen Sportbetrieb des DTV startberechtigt, sofern sie im Besitz von ID-Karten des DTV sind und sie nicht für andere Nationen an deren nationalem Sportbetrieb und deren nationalen Meisterschaften teilnehmen und nicht für andere Nationen bei internationalen Turnieren oder Meisterschaften starten.
5.1.10.3 Paare ausländischer Staatsangehörigkeit
a)
Deutsche Meisterschaften, Deutschland Pokale, Gebietsmeisterschaften, Landesmeisterschaften
Paare, bei denen kein Partner die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, sind bei den Deutschen Meisterschaften, Deutschland-Pokalen, Gebietsmeisterschaften und Landesmeisterschaften ihrer Startklasse startberechtigt, sofern sie im Besitz von ID-Karten des DTV sind, einer von beiden Partnern am Tag vor der Meisterschaft/ dem Pokal nachweislich eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland mit einer Mindestgültigkeitsdauer von sechs Monaten besitzt, sie nicht in anderen Nationen an deren nationalem Sportbetrieb und deren nationalen Meisterschaften teilnehmen und nicht für andere Nationen bei internationalen Turnieren oder Meisterschaften starten.
Für EU-Bürger gilt anstatt des Nachweises einer Aufenthalts­genehmigung der Nachweis eines ständigen Wohnsitzes in Deutschland.
Der Nachweis der Aufenthaltsgenehmigung bzw. des ständigen Wohnsitzes in Deutschland ist gegenüber dem DTV durch Vorlage der behördlichen Erlaubnis bzw. der Meldebestätigung rechtzeitig zu führen.
Über Ausnahmen entscheidet das DTV-Präsidium.
b)
DTV-Ranglistenturniere und sonstiger Sportbetrieb
Im sonstigen Sportbetrieb des DTV und bei DTV-Ranglistenturnieren sind alle Paare unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit startberechtigt, sofern sie im Besitz von ID-Karten des DTV sind, nicht in anderen Nationen an deren nationalem Sportbetrieb und deren nationalen Meisterschaften teilnehmen und nicht für andere Nationen bei internationalen Turnieren oder Meisterschaften starten.
5.1.11
Startruhe beim Nationenwechsel
Mit der Erklärung eines Partners oder eines Paares, für den DTV oder eine andere Nation starten zu wollen, beginnt eine Startruhe von acht Monaten. Die Frist beginnt mit dem letzten Turnier, das der Partner, die Partnerin oder das Paar für den abgebenden Tanzsportverband getanzt hat.
Jeder nationale Tanzsportverband kann auf die Startruhe durch schriftliche Erklärung verzichten.
5.2
Startberechtigung
5.2.1
Jugendgruppen und Hauptgruppen in ihren jeweiligen Startklassen
Doppelstartmög-
lichkeit in

Startbe-
rechtigt
in

Karte
ausgestellt in

Kin I Kin II Jun I Jun II Jug Hgr
Kin I Ja Ja Ja      
Kin II Ja Ja Ja      
Jun I     Ja Ja    
Jun II       Ja Ja  
Jug         Ja Ja
Hgr           Ja
5.2.2
Hauptgruppe, Hauptgruppe II und Senioren in ihren jeweiligen Startklassen
Doppelstartmög-
lichkeit in

Startbe-
rechtigt
in

Karte
ausgestellt in

Hgr Hgr II Sen I Sen II Sen III Sen IV
Hgr Ja          
Hgr II Ja Ja        
Sen I   Ja Ja      
Sen II     Ja Ja    
Sen III       Ja Ja  
Sen IV         Ja Ja

6. Turnierabwicklung

6.1
Kombinierte Startgruppen
6.1.1
In begründeten Fällen können auf Antrag Turniere verschiedener Startgruppen in derselben Startklasse zu kombinierten Turnieren zusammengefasst werden. Die Ermittlung der Plätze und Aufstiegspunkte erfolgt jedoch getrennt nach Startgruppen gemäß Anhang 5 TSO. Die Zustimmung erteilt der LTV-Sportwart, der DTV-Sportwart oder dessen Stellvertreter.
6.2
Kombinierte Startklassen
6.2.1
In begründeten Fällen können auf Antrag Turniere mit kombinierten Startklassen durchgeführt werden. Die Ermittlung der Plätze und Aufstiegspunkte erfolgt jedoch getrennt nach Startklassen gemäß Anhang 5 TSO. Die Zustimmung erteilt der LTV-Sportwart, der DTV-Sportwart oder dessen Stellvertreter.
6.3
Turnierflächen
6.3.1
Für Internationale und Deutsche Meisterschaften der Sonderklassen mindestens 240 m², wobei keine Seitenlänge kürzer als 13 m sein darf.
6.3.2
Für alle vom DTV-Präsidium ausgeschriebenen sonstigen Turniere mindestens 180 m², wobei keine Seitenlänge kürzer als 12 m sein darf.
6.3.3
Für alle sonstigen Meisterschaften und für Offene Turniere mindestens 80 m², wobei keine Seitenlänge kürzer als 7 m sein darf.
6.4
Startnummer
6.4.1
Der Partner hat die ihm ausgehändigte Startnummer zu tragen. Eine Veränderung der Startnummer ist nicht zulässig.
6.5
Rundenabwicklung
6.5.1
Rundenablauf
6.5.1.1
Turniere sind in der Regel mit einer Endrunde und gegebenenfalls mit einer Vorrunde und nicht mehr als zwei Zwischenrunden durchzuführen.
Ab 49 Paaren kann, ab 60 Paaren muss eine dritte Zwischenrunde durchgeführt werden.
Ab 97 Paaren kann eine vierte Zwischenrunde durchgeführt werden.
6.5.1.2
Turniere in der Turnierart Kombination sind mit höchstens vier Runden durchzuführen.
6.5.1.3
Jede Vor-, Zwischen-, End- und Stichrunde muss jeweils ohne Unterbrechung durchgeführt werden.
6.5.2
Ausnahmen bewilligt auf Antrag über den LTV der DTV-Sportwart.
6.5.3
Gruppeneinteilung
6.5.3.1
Innerhalb der Vor- und Zwischenrunden muss eine zahlenmäßig möglichst gleichmäßige Einteilung in Gruppen unter Aufsicht des Beisitzers ausgelost werden.
6.5.3.2
Sind 60 Paare und mehr am Start, werden die Paare in zahlenmäßig möglichst gleichmäßigen Einteilungen in Gruppen unter Aufsicht des Beisitzers fest zugeordnet.
Ab der 48er Runde muss eine zahlenmäßig möglichst gleichmäßige Einteilung in Gruppen unter Aufsicht des Beisitzers ausgelost werden.
6.5.4
Auswahl für Zwischen- und Endrunden
6.5.4.1
An jeder Zwischenrunde und der Endrunde muss mindestens die Hälfte aller Paare der vorherigen Runde teilnehmen, an der Endrunde nur dann nicht, wenn eine zweite Zwischenrunde durchgeführt worden ist. Werden also mehr als sechs Paare
nach der Vorrunde ermittelt, ist eine Zwischenrunde,
nach der Zwischenrunde ermittelt, ist eine zweite Zwischenrunde durchzuführen.
Ausnahmen für die Teilnahme an der Endrunde bei Platzgleichheit bis zum 7. Platz sowie bis zum 8. Platz und weiteren Plätzen regelt F 6.5.4.3
6.5.4.2
Der SAS entscheidet darüber, welche Paare aufgrund früherer Turnierergebnisse bei Deutschen Meisterschaften, Deutschlandpokalen sowie Ranglistenturniere für die Runde der letzten 96 und der letzten 48 Paare gesetzt sind.
6.5.4.3
→ Eine Endrunde ist außer bei internationalen Turnieren, Einladungsturnieren mit internationaler Beteiligung und Einladungsturnieren mit sechs Paaren durchzuführen, sofern mehr als sechs Paare am Start sind.
→Sind sechs Paare oder weniger am Start, ist die Endrunde mit mindestens drei Paaren durchzuführen.
→Sofern nach mindestens einer Zwischenrunde Platzgleichheit bis zum 7. Platz vorliegt, muss die Endrunde mit 7 Paaren durchgeführt werden.
→Nach einer Vorrunde mit maximal 12 Paaren und Platzgleichheit bis zum 7.Platz kann ohne Zwischenrunde sofort eine Endrunde mit 7 Paaren durchgeführt werden.
→Bei Platzgleichheit bis zum 8. Platz oder weiteren Plätzen ist die Endrunde nach mindestens einer Zwischenrunde mit der maximal möglichen Zahl, jedoch nicht mehr als sechs Paaren durchzuführen.
→Die Regelungen von F 6.5.4.1 über die Teilnahme mindestens der Hälfte aller Paare der vorherigen Runde sind einzuhalten.
6.5.4.4
Bei internationalen Turnieren, Einladungsturnieren mit internationaler Beteiligung und Einladungsturnieren entscheidet über die Auswahl für Zwischenrunden und Endrunde der Turnierleiter. An der Endrunde können bis zu sieben Paare teilnehmen, jedoch ist die Endrunde mit mindestens drei Paaren durchzuführen. Endrunden können bei Einladungsturnieren geteilt werden.
6.5.5
Stichrunden
6.5.5.1
Bei Platzgleichheit in Vor- und Zwischenrunden müssen für die Ermittlung von an Meisterschaften teilnahmeberechtigten Paaren Stichrunden durchgeführt werden.
6.5.5.2
Die Stichrunde wird in allen Turniertänzen des betreffenden Turniers durchgeführt.
6.5.5.3
Ergeben sich in der Stichrunde auch nach Anwendung des Skating-Systems gleiche Plätze, werden diese als geteilt vergeben.
6.5.5.4
Bei der Ermittlung von an Meisterschaften teilnahmeberechtigten Paaren gilt der vor der Stichrunde geteilte Platz als errungen.
6.6
Aufgestiegene Paare und Turniersieger
6.6.1
Aufgestiegene Paare haben das Recht, nach Beendigung ihrer Startklasse in der nächsthöheren Startklasse ihrer Startgruppe oder der im Doppelstart möglichen Startgruppe innerhalb derselben Turnierveranstaltung zu starten, wenn die Formvder Turnierabwicklung es gestattet.
Sieger einer Startklasse haben das Recht, am selben Tag in der nächsthöheren Startklasse der gewonnenen Startgruppe innerhalb derselben Turnierveranstaltung zu starten, wenn die Form der Turnierabwicklung es gestattet.
Dabei ist auch die Turnierkleidung der niedrigeren Startklasse zugelassen.
6.7
Wertungssystem
6.7.1
Das Wertungssystem basiert darauf, dass die Wertungsrichter die Leistung eines Paares im Verhältnis zu allen anderen Paaren erkennen müssen.
6.7.2
Auswahl für Vor-, Zwischen- und Endrunden
Der Wertungsrichter darf in jedem Tanz nicht weniger als die Hälfte und nicht mehr als zwei Drittel aller Paare für die nächste Runde ermitteln.
Bei Landes-, Gebietsmeisterschaften, Ranglistenturnieren sowie bei Deutschen Meisterschaften und Deutschlandpokalen muss die Anzahl der Paare ermittelt werden, die die nächste Runde erreichen sollen. Für die Endrunde dieser Turniere sind grundsätzlich 6 Paare zu ermitteln. Bei kleinen Startfeldern (3 - 12 Paare) gelten die Beschlüsse des SAS in Anhang 8.
6.7.3
Vor- und Zwischenrunden
Geschlossene Auswahlwertung durch Plus- oder Kreuzzeichen in den einzelnen Tänzen. Tritt ein Paar zu einem Tanz nicht an oder bricht es ihn vorzeitig ab, erhält das Paar in diesem Tanz kein Kreuz oder Plus.
6.7.4
End- und Stichrunden
Bei Deutschen Meisterschaften, Deutschlandpokalen, Deutschland Cups, Gebietsmeisterschaften und Ranglistenturnieren erfolgt bei den Einzelwettbewerben in den Turnierarten Standard und/oder Latein und/oder Kombination in der Endrunde nach jedem Tanz eine geschlossene Platzwertung.
Bei Landesmeisterschaften, offenen Turnieren, Einladungsturnieren und Mannschaftswettbewerben hat in den Turnierarten Standard und/oder Latein und/oder Kombination der Veranstalter das Wahlrecht, ob nach jedem Tanz eine offene oder geschlossene Platzwertung erfolgt.
6.7.5
Auf Antrag kann der DTV-Sportwart Ausnahmen zulassen.
6.8
Ergebnisermittlung
6.8.1
Vor- und Zwischenrunden - Auswahlwertung
Die für ein Paar abgegebenen Plus- oder Kreuzzeichen aller Tänze werden addiert.
6.8.2
Endrunde - Platzwertung - Majoritätssystem, bei Platzgleichheit Skating-System
In jedem Tanz werden die Plätze durch die absolute Mehrheit der abgegebenen Wertungen entschieden. Die für ein Paar ermittelten Plätze werden addiert. Bei Platzgleichheit ist das Skating-System anzuwenden.
6.8.3
In der Turnierart Kombination werden in den einzelnen Runden die Ergebnisse Standard und Latein addiert. Aus der Addition wird die nächste Runde oder das Endergebnis ermittelt. Bei gleichen Platzziffern in der Endrunde wird das Skating-System angewendet.
6.8.4
Ergibt sich nach der Anwendung des Skating-Systems erneut Platzgleichheit, so gelten die betreffenden Plätze als geteilt.

7. Auf- und Abstiegsregelungen

7.1
Aufstiegsplätze und -Punkte
7.1.1
Der Aufstieg in die nächst höhere Startklasse erfolgt nach einem Punkte- und Platzierungssystem. Aufstiegsplätze und -punkte werden nur bei Turnieren 1. Ordnung vergeben.
7.1.2
Aufstiegsplätze werden auch für geteilte Plätze vergeben, wobei der bessere Platz zählt.
7.1.3
Jedes Paar erhält für jedes von ihm geschlagene, aber nicht platzgleiche Paar einen Aufstiegspunkt, höchstens aber 20. In den Sonderklassen werden keine Aufstiegspunkte vergeben.
7.1.4
Bei Wechsel eines Paares von einer Startgruppe in eine andere werden Aufstiegsplätze und -punkte übernommen. Das gilt nicht bei Rückwechsel gemäß Ziffer 1.5. In diesem Fall bleibt das Paar in der bisherigen Startklasse, beginnt aber mit 0 Punkten und 0 Platzierungen.
7.1.5
Erreicht ein Paar der Kinder-, Junioren- oder Jugendgruppe bei Turnieren I. Ordnung die für den Aufstieg in die nächste Startklasse der höheren Altersgruppe vorgegebenen Plätze und Punkte, so steigt es in diese Startklasse auf. Das Paar kann trotz Aufstiegs in die höhere Startklasse der nächsten Altersgruppe weiterhin an allen Turnieren und - Qualifikation vorausgesetzt - an der Deutschen Meisterschaft/am Deutschlandpokal und deren/dessen Vorentscheidung seiner Altersgruppe und - Qualifikation vorausgesetzt - an den entsprechenden Deutschen Meisterschaften/ Deutschlandpokalen und deren Vorentscheidungen der höheren Altersgruppe teilnehmen.
7.1.6
Für den Nachweis von erreichten Aufstiegsplätzen und -punkten bei Turnieren, die sowohl über die ESV als auch nicht über das ESV-Portal abgewickelt werden, ist jedes Paar selbst verantwortlich.
7.1.7
Bei Partnerwechsel beginnt das neue Paar mit 0 Aufstiegsplätzen und -punkten.
7.2
Aufstieg
7.2.1
Für alle Startgruppen gelten Aufstiegsplätze und -punkte laut Bestimmung durch den SAS.
7.2.2
Die Aufstiegsplätze und -punkte für alle Startgruppen und Turnierarten werden vom SAS jeweils für ein Wettkampfjahr festgelegt und im DTV-Verbandsorgan veröffentlicht.
7.2.3
Zusätzlich gelten folgende Aufstiegsmöglichkeiten:
Die ersten drei Paare der Landesmeisterschaften der A-Klassen können gemäß Beschluss des jeweiligen LTV aufsteigen.
Bei Landesmeisterschaften der D-, C- und B-Klassen können Teilnehmer der Endrunde gemäß Beschluss des jeweiligen LTV aufsteigen.
7.2.4
Änderungen der Aufstiegsbestimmungen haben Gültigkeit für alle zurückliegenden Ergebnisse, unabhängig davon, ob der Aufstieg erleichtert oder erschwert wurde.
7.3
Abstieg
7.3.1
Laut Bestimmungen des SAS.
7.4
Abstiegsbefreiung
7.4.1
Wer im laufenden Wettkampfjahr in eine höhere Startklasse aufgestiegen oder keine Startverpflichtungen eingegangen ist, ist vom Abstieg befreit.
7.5
Rückversetzung
7.5.1
Auf Antrag kann der DTV-Sportwart, nach Befürwortung durch den LTV, Paare in niedrigere Startklassen zurückversetzen

8. Turnierkleidung

8.1Kleidung für die D-Klassen
8.1.1Kinder, Junioren I/II, Jugend, Hauptgruppen, Senioren
Herren: Einfarbige lange Hose, Oberteil mit Ärmeln (Hemd, Shirt, Rolli)
Applikationen und Zierrat sind nicht erlaubt,
Einschränkung Schuhe:
Kinder: Absatzhöhe max. 2,5 cm
Damen:Tages- oder Trainingskleidung ohne Materialien mit Leuchteffekt, keine Turnierkleidung, Schmuck, Applikationen, Zierrat und Netzstrumpfhosen sind nicht erlaubt (siehe WDSF Kleiderordnung - Begriffsdefinition),
Einschränkung Schuhe:
Kinder: nur Blockabsatz, Absatzhöhe max. 3,5 cm
Junioren I: Absatzhöhe max. 5 cm
8.2Kleidung für die C-Klassen

Für alle Herren sind in den C-Klassen "Applikationen und Zierrat" nicht erlaubt.

8.2.1Kinder
Herren: gemäß WDSF Kleiderordnung
Fliege oder Krawatte freigestellt
Damen:gemäß WDSF Kleiderordnung
8.2.2Junioren I
Herren: gemäß WDSF Kleiderordnung
Latein: Oberteil geschlossen
Damen:gemäß WDSF Kleiderordnung
8.2.3Junioren II, Jugend
Herren: Einfarbige lange Hose, Oberteil mit Ärmeln oder schwarzer Anzug
Damen:Tageskleidung oder Turnierkleid ohne Leuchteffekt
8.2.4Hauptgruppen, Senioren
Herren: einfarbige lange Hose, Oberteil mit Ärmeln oder schwarzer Anzug
Damen:Tageskleidung oder Turnierkleid
8.3Kleidung für die B-Klassen
8.3.1Junioren I/II, Jugend, Hauptgruppen, Senioren
Herren und Damen gemäß WDSF Kleiderordnung
8.4Kleidung für die A-Klassen
8.4.1Jugend, Hauptgruppen, Senioren
Herren und Damen gemäß WDSF Kleiderordnung
8.5Kleidung für die S-Klassen
8.5.1Hauptgruppen, Senioren
Herren und Damen gemäß WDSF Kleiderordnung
8.6In allen Startklassen ist die Kleidung der niedrigeren Klassen erlaubt.
8.7Make-up
Abweichend von der WDSF-Kleiderordnung ist in allen Altersgruppen und Startklassen ein altersgerechtes, nicht übertriebenes Make-Up erlaubt.
8.8Definition Anzug
Als Anzug gilt neben Hose mit Jacke auch Smoking oder Spencer oder Hose mit Weste oder Hose mit Pullover oder Hose mit Pullunder.
8.9Verstöße
Bei groben Verstößen gegen die Grundsätze von Sitte und Anstand sowie bei Verstößen gegen die Bestimmungen gemäß Ziffern 8.1 - 8.6 hat der Turnierleiter das Recht, Paare von der Turnierteilnahme auszuschließen.

9. Ergänzende Bestimmungen

9.1
Auslandsstarts
9.1.1
Paare dürfen bei Auslandsstarts nur in den Wettbewerbsarten, Startgruppen, Startklassen, Turnierarten und Turniertänzen teilnehmen, für die sie im DTV zugelassen sind. Ausnahmen bewilligt auf Antrag über den LTV der DTV-Sportwart.
9.1.2
Auslandsstarts - außer im kleinen Grenzverkehr, d. h. für mit dem Ausland durch das DTV-Präsidium vertraglich vereinbarte Regionen im In- und Ausland - sind anmelde- und zustimmungspflichtig, außer bei Anforderung durch das DTV-Präsidium. Anmeldungen müssen durch den Verein über den LTV an die DTV-Geschäftsstelle spätestens 21 Tage vor dem Start über das ESV-Portal erfolgen.
9.1.3
Auslandsstarts - außer im kleinen Grenzverkehr - kann nur zugestimmt werden, wenn die Einladung vom oder über den ausländischen Verband sowie an oder über den DTV erfolgt ist.
9.1.4
Zustimmungen zu Auslandsstarts werden für Paare der D- bis B-Klassen in den Einzelwettbewerben nur bei Starts in vergleichbaren Startklassen erteilt.
9.1.5
Zustimmungen zu Starts im kleinen Grenzverkehr gelten als erteilt, wenn das betreffende Turnier im Wettkampfkalender im DTV-Verbandsorgan veröffentlicht wurde. Für alle sonstigen Auslandsstarts bedürfen sie der Zustimmung durch den DTV-Sportwart.
9.1.6
Platzierungen und Aufstiegspunkte im Grenzverkehr sind vom Vereinssportwart unverzüglich im ESV-Portal für das betreffende Paar einzutragen.
9.2
Lizenzen für Aktive und Lizenznutzung
9.2.1
Turnierleiter- und/oder Wertungsrichterlizenzen für Aktive müssen für den Verein ausgestellt sein, für den sie starten. Sofern ein Aktiver in den Wettbewerbsarten Einzel und Formationen für unterschiedliche Vereine startet, müssen die Lizenzen auf den Verein ausgestellt werden, für den das Paar für Einzelwettbewerbs registriert ist.
9.2.2
Aktive dürfen ihre Wertungsrichterlizenz nur für Startklassen oder Ligen nutzen, die niedriger als die eigene Startklasse bzw. Liga ist. Die Lizenz kann sechs Monate nach dem letzten Start als Aktiver uneingeschränkt genutzt werden, sofern die DTV-Geschäftsstelle der Person die Startberechtigung für die entsprechende Turnierart und Wettbewerbsart im ESV-Portal entzogen hat.