8. Beschlüsse und Durchführungsbestimmungen zur TSO

Abmeldung von Paaren


Paare, die zu Turnieren gemeldet wurden und bei diesen nicht starten können, müssen sich über das ESV-Portal beim Veranstalter bzw. Ausrichter abmelden. (Ausnahme: Sofern eine kurzfristig notwendige Abmeldung nicht mehr über das ESV-Portal erfolgen kann, muss diese anderweitig vorgenommen werden) Feststellung des SAS

SAS I/2005

Absage von Turnieren

SAS I/2002

Aktive, krank bzw. verletzt


Aktive, die bei einem Qualifikationsturnier (z. B. Landesmeisterschaft, Gebietsmeisterschaft) aus Krankheits- oder Verletzungsgründen nicht starten können, müssen nach dem Qualifikationsturnier unverzüglich ein qualifiziertes landesverbandsärztliches Attest beim DTV-Verbandsarzt einreichen, wenn sie dennoch an dem übergeordneten Turnier (z. B. Deutsche Meisterschaft) starten möchten. Sollte die Beibringung eines landesverbandsärztlichen Attests nicht möglich sein, muß ein qualifiziertes Attest eines vom Landesverband benannten Arztes vorgelegt werden. Ein Attest ist qualifiziert, wenn die Erkrankung nachvollziehbar beschrieben ist, vergleichbar mit einem Arztbrief. Nach Rücksprache mit dem DTV-Verbandsarzt entscheidet der DTV-Sportwart über die Startzulassung für das dem Qualifikationsturnier übergeordnete Turnier. Über das Einreichen eines solchen Attests ist der betreffende LTV von dem Aktiven unverzüglich zu unterrichten.

Der DTV stellt sicher, dass Informationen, die der ärztlichen Schweigepflicht unterliegen, nur dem Verbandsarzt des DTV zur Kenntnis gelangen.

TS 12/1995, SAS II/2014

Alters- und Klasseneinteilungen im DTV

Alle Alterseinteilungen beziehen sich auf das vollendete Lebensjahr (Geburtstag) im Wettkampfjahr = Kalenderjahr

Kinder I

(beide Partner 9 Jahre und jünger im Wettkampfjahr)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

Doppelstart bei Junioren I in allen Startklassen möglich, Aufstieg in Junioren I B-Klasse möglich

Kinder II

(ein Partner 10 und 11 Jahre im Wettkampfjahr, der andere kann jünger sein)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

Doppelstart bei Junioren I in allen Startklassen möglich, Aufstieg in Junioren I B-Klasse möglich


Kinder I + II sind bis auf Weiteres zu einer Altersgruppe zusammengefasst.

Junioren I

(ein Partner 12 und 13 Jahre im Wettkampfjahr, der andere kann jünger sein)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

Doppelstart bei Junioren II in allen Startklassen möglich

Junioren II

(ein Partner 14 und 15 Jahre im Wettkampfjahr, der andere kann jünger sein)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

Doppelstart bei Jugend in allen Startklassen möglich, Aufstieg in Jugend A-Klasse möglich

Jugend

(ein Partner 16, 17 und 18 Jahre im Wettkampfjahr, der andere kann jünger sein)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

A-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

Doppelstart bei Hauptgruppe in allen Startklassen möglich, Aufstieg in Hauptgr. S-Klasse möglich

Hauptgruppe

(ein Partner mindestens 19 Jahre im Wettkampfjahr, der andere kann jünger sein)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

A-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

S-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

Hauptgruppe II

(ein Partner mindestens 28 Jahre im Wettkampfjahr, der andere kann jünger sein)

D-Klasse

St., Lat., je 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., Lat., je 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

A-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

S-Klasse

St., Lat., je 5 Tänze

 

Doppelstart bei der Hauptgruppe in allen Startklassen möglich, Aufstiege gelten für beide Startgruppen.

Senioren I

(der jüngere Partner mindestens 30 Jahre im Wettkampfjahr, der ältere Partner mindestens 35 Jahre im Wettkampfjahr)

D-Klasse

St., 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., 5 Tänze

 

A-Klasse

St., 5 Tänze

 

S-Klasse

St., 5 Tänze

 

Doppelstart bei der Hauptgruppe II in allen Startklassen möglich, Aufstiege gelten für beide Startgruppen.

Senioren II

(der jüngere Partner mindestens 40 Jahre im Wettkampfjahr, der ältere Partner mindestens 45 Jahre im Wettkampfjahr)

D-Klasse

St., 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., 5 Tänze

 

A-Klasse

St., 5 Tänze

 

S-Klasse

St., 5 Tänze

 

Doppelstart bei den Senioren I in allen Startklassen möglich, Aufstiege gelten für beide Startgruppen.

Senioren III

(der jüngere Partner mindestens 50 Jahre im Wettkampfjahr, der ältere Partner mindestens 55 Jahre im Wettkampfjahr)

D-Klasse

St., 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

St., 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

St., 5 Tänze

 

A-Klasse

St., 5 Tänze

 

S-Klasse

St., 5 Tänze

 

Doppelstart bei den Senioren II in allen Startklassen möglich, Aufstiege gelten für beide Startgruppen.

Senioren IV

(der jüngere Partner mindestens 60 Jahre im Wettkampfjahr, der ältere Partner mindestens 65 Jahre im Wettkampfjahr)

B-Klasse

St., 5 Tänze

 

A-Klasse

St., 5 Tänze

 

S-Klasse

St., 5 Tänze

 

Doppelstart bei den Senioren III in Klasse B, A und S möglich, Aufstiege gelten für beide Startgruppen.

Wechsel der Startgruppe von den Senioren III Standard zu den Senioren IV Standard bei Aufstieg von Senioren III C-Standard zu Senioren III B-Standard auch während des Wettkampfjahres möglich.

Senioren I Latein

(der jüngere Partner mindestens 30 Jahre im Wettkampfjahr, der ältere Partner mindestens 35 Jahre im Wettkampfjahr)

D-Klasse

Lat., 3 Tänze

Schrittbegrenzung

C-Klasse

Lat., 4 Tänze

Schrittbegrenzung

B-Klasse

Lat., 5 Tänze

 

A-Klasse

Lat., 5 Tänze

 

S-Klasse

Lat., 5 Tänze

 

Doppelstart bei der Hauptgruppe II Latein möglich, ein Startbuch Senioren Latein. Aufstiege gelten getrennt nach Startgruppen.

Doppelstart möglich bei der Hauptgruppe II Latein in allen Startklassen
→ mit einem Startbuch Senioren Latein
→ es wird eine Startkarte ausgestellt mit dem Aufdruck SEN

Senioren II Latein

(der jüngere Partner mindestens 40 Jahre im Wettkampfjahr, der ältere Partner mindestens 45 Jahre im Wettkampfjahr)

B-Klasse

Lat., 5 Tänze

 

A-Klasse

Lat., 5 Tänze

 

S-Klasse

Lat., 5 Tänze

 

Doppelstart bei den Senioren I Latein in Klasse B, A und S möglich, Aufstieg gilt für beide Startgruppen.
Wechsel der Startgruppe von den Senioren I Latein zu den Senioren II Latein bei Aufstieg von Senioren I C-Latein zu Senioren I B-Latein auch während des Wettkampfjahres möglich.

Kann ein Paar gem. TSO durch einen Aufstieg in die nächsth&oulm;here Startklasse auch während des Kalenderjahres die Startgruppe wechseln, so muss diese Entscheidung vor einem weiteren Start getroffen werden.

Aufstieg / Doppelstart

Ausführungsbestimmung
  1. Erkennt das ESV-System für ein Paar die Chance eines Aufstieges innerhalb der nächsten vier Tage, dann erhält der Veranstalter eine entsprechende Information und das Paar eine vom Beisitzer unterzeichnete Bescheinigung über den nach dem Turnier erreichten Status (Punkte, Platzierungen, evtl. Aufstieg). Diese Bescheinigung, deren Erhalt von einem der Partner quittiert werden muss, hat das Paar bei den weiteren Turnieren an den folgenden vier Tagen vorzulegen. Solange das Paar an diesen Tagen noch nicht aufgestiegen ist, wird die Bescheinigung gegen die des folgenden Turniers ausgetauscht.

  2. Startet ein Paar im Rahmen der Doppelstartmöglichkeiten gem. TSO in zwei Turnieren parallel (sofern die technischen Voraussetzungen es zulassen), scheidet in einem der Turniere aus und steigt mit den in diesem Turnier erreichten Punkten und/oder Platzierungen auf, muss das Paar umgehend in der aktuellen Runde des zweiten Turniers abbrechen. Die Turnierleitung des zweiten Turniers hat das Paar entsprechend den TSO-Vorgaben zum Startabbruch eines Paares zu behandeln.

  3. Tanzt ein Siegerpaar in einer höheren Startklasse mit und erreicht dort einen Platz, der zwar in seiner eigenen Startklasse eine Plazierung darstellt, in der höheren jedoch nicht, so gilt diese Plazierung trotzdem für seine Startklasse.

  4. Erreicht ein Paar beim Doppelstart in einer älteren Startgruppe einen Platz, der zwar in seiner eigenen Startgruppe eine Plazierung darstellt, in der älteren jedoch nicht, so gilt diese Plazierung trotzdem für seine Startgruppe.

  5. Kinder I oder II C-Klasse
    Für den Aufstieg eines Paares der Kinder I oder II C-Klasse in die Junioren I B-Klasse (Doppelstart) gilt die Aufstiegstabelle der Junioren I. Es werden die erreichten Punkte und Plazierungen beider Startgruppen angerechnet.

  6. Junioren II B-Klasse
    Für den Aufstieg eines Paares der Junioren II B-Klasse in die Jugend A-Klasse (Doppelstart) gilt die Aufstiegstabelle der Jugend. Es werden die erreichten Punkte und Platzierungen der Junioren I B (die beim Wechsel von Junioren I B in Junioren II B übernommen wurden), der Junioren II B und der Jugend B Startgruppen angerechnet.
    Nach dem Aufstieg in die Jugend A-Klasse werden Punkte und Platzierungen des Junioren II B-Paares auf 0 geschrieben. Die Punkte der Junioren II B-Klasse werden danach nicht mehr eingetragen, jedoch die Punkte der Jugend A-Klasse (diese gelten für einen späteren Aufstieg in die Hauptgruppe S-Klasse).

  7. Jugend A-Klasse
    Für den Aufstieg eines Paares der Jugend A-Klasse in die Hauptgruppe S-Klasse (Doppelstart) gilt die Aufstiegstabelle der Hauptgruppe. Es werden die erreichten Punkte und Platzierungen der Jugend A-Klasse und der Hauptgruppe A-Klasse angerechnet (aber nicht evtl. Punkte oder Platzierungen aus Junioren II B, die versehentlich nicht auf 0 geschrieben wurden).

  8. Bei Startgruppenwechsel in die gleiche Startklasse (am Jahresende) wird dem Paar die Anzahl der erreichten Punkte und Plazierungen in seiner bisherigen Startgruppe bestätigt. Für die neue Startgruppe gilt die Anzahl der erreichten Plazierungen auch dann, wenn dort strengere Maßstäbe an die Qualität der Plazierungen gestellt werden. Reichen diese Punkte und Plazierungen aus der bisherigen Startgruppe in der neuen Startgruppe zum Aufstieg, steigt das Paar mit dem Startgruppenwechsel auch auf.

    Beispiel:

    Junioren I C (5x 1-6 nach B) zu Junioren II C (5x 1-4 nach B)

    Es gelten für die Junioren II auch die bis zum Zeitpunkt des Übergangs in die Junioren II C erreichten Plazierungen aus Junioren I C Platz 1-6

TS 5/1998
SAS I/2003, TS 7/2003

Aufstiegsplatzierung

Ab 01.07.2008 gilt eine Platzierung dann als Aufstiegsplatzierung, wenn damit mindestens zwei Aufstiegspunkte erzielt werden.

TS 12/2009
SAS + HAS II/2009

Aufstiegspunkte: A-Paar im S-Turnier

Gemäß TSO F 7.1.3 werden in den Sonderklassen keine Aufstiegspunkte vergeben. Ein mittanzendes Siegerpaar der A-Klasse erhält trotzdem einen Aufstiegspunkt für jedes von ihm geschlagene Paar. Eine Platzierung zählt ebenfalls.

SAS II/2007

Aufstiegspunkte bei internationalen Turnieren

Paare der Hauptgruppe A-Klasse bzw. Jugend B und Junioren II C, die bei internationalen Turnieren (außer Einladungsturnieren) in Deutschland starten, erhalten Aufstiegspunkte und Aufstiegsplatzierungen.

SAS II/2014

Auf- und Abstiegsbestimmungen bei Rückzug von Formationen aus der 1. und 2. Bundesliga

Die 1. und die 2. Bundesliga werden grundsätzlich mit jeweils acht Formationen in den Turnierarten Standard und Latein durchgeführt.

Aufstiegsregelung der Formationen von der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga:

  1. Nach Abschluss der Ligaturniere der 2. Bundesliga steigen die Formationen auf den Plätzen 1 und 2 in die 1. Bundesliga auf.
  2. Sollte darüber hinaus eine dritte Formation aus der 1. Bundesliga zurückgezogen oder zurückversetzt werden, so steigt zusätzlich die Formation auf Platz 3 nach Abschluss der Ligaturniere der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf.
  3. Sollte eine vierte Formation aus der 1. Bundesliga zurückgezogen oder zurückversetzt werden, so steigt zusätzlich die Formation auf Platz 4 nach Abschluss der Ligaturniere der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga auf.
  4. Sollte eine fünfte oder weitere Formation/en aus der 1. Bundesliga zurückgezogen oder zurückversetzt werden, so tritt ein verminderter Abstieg aus der 1. Bundesliga in Kraft.
Aufstiegsregelung der Formationen vom Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga:
  1. Die Formationen auf den Plätzen 1 und 2 des Aufstiegsturniers steigen in die 2. Bundesliga auf.
  2. Sollte eine dritte Formation aus der 2. Bundesliga aufsteigen oder aus der 2. Bundesliga zurückgezogen oder zurückversetzt werden, so steigt zusätzlich die Formation auf Platz 3 des Aufstiegsturniers in die 2. Bundesliga auf.
  3. Sollte eine vierte Formation aus der 2. Bundesliga aufsteigen oder aus der 2. Bundesliga zurückgezogen oder zurückversetzt werden, so steigt zusätzlich die Formation auf Platz 4 des Aufstiegsturniers in die 2. Bundesliga auf.
  4. Sollte eine fünfte oder weitere Formation/en aus der 2. Bundesliga zurückgezogen oder zurückversetzt werden, so tritt ein verminderter Abstieg aus der 2. Bundesliga in Kraft

Aus- und Fortbildung von Wertungsrichtern - Referenten

  1. Der SAS stellt fest, dass Referenten für den fachlichen Bereich der Aus- und Fortbildungsmaßnahmen im WR-Bereich Einzeltanz Standard und Latein im Besitz einer gültigen WR-S-Lizenz sein müssen.
  2. Im Bereich Wertungsrichter Formationen müssen die Referenten im fachlichen Bereich im Besitz einer gültigen WR-S-Lizenz und WR-F I-Lizenz sein. Dies gilt nicht für JMD.

SAS I/2010

Ausländerregelung: Ausführungsbestimmung

Alle Paare, bei denen beide Partner ausländische Staatsbürgerschaft besitzen, müssen ihre Startkarte sowie eine Kopie der Aufenthaltsgenehmigung beider Partner (im Paß) bis zum 31. Januar an die DTV-Geschäftsstelle einsenden. Paare, die bei Meisterschaften und Pokalen nicht startberechtigt sind, erhalten einen entsprechenden Stempel auf ihre Startkarte.
Ändert sich ihr Aufenthaltsstatus, muß dieser unter Einreichung der Startkarte und neuer Unterlagen beim DTV vorgelegt werden.
Jedes Paar ist selbst dafür verantwortlich, daß der DTV von Änderungen bezüglich der Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland unverzüglich informiert wird.
Die Prüfung der Startberechtigung bei Meisterschaften und Pokalen obliegt dem Beisitzer. Enthält die Startkarte keinen Stempel, steht dem Start des Paares hinsichtlich der Ausländerregelung nichts im Wege.

Für EU-Ausländer gilt anstatt der Aufenthaltsgenehmigung der Nachweis eines ständigen Wohnsitzes in Deutschland.

TS 1/2003

Ausländische Paare: Start bei offenen nationalen Turnieren in Deutschland

  1. Grenzverkehr
    Grundsätzlich sind bei offenen Turnieren in Deutschland nur Paare mit ID-Karten des DTV und Paare aus Staaten mit Grenzverkehrsabkommen startberechtigt (Schweiz, Österreich, Slowakei, Dänemark, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Tschechien).
    Diese Paare dürfen von ihrem Heimatverein im Ausland direkt an den ausrichtenden Verein in Deutschland gemeldet werden.
    Diese Paare starten in der Altersgruppe, die gemäß unserer TSO dem Alter beider Partner entspricht (Personalausweise prüfen) in der Startklasse, die sie gemäß eines vorzulegenden Startbuchs in ihrem Heimatland tanzen. Ist aus den Startbüchern keine Startklasse zu ersehen, starten die Paare grundsätzlich in der höchsten Startklasse ihrer Altersgruppe.
    Die Paare erhalten den errungenen Platz in ihr Startbuch eingetragen. Punkte werden keine eingetragen. Dafür erhält jedes Paar eine korrigierte Startliste, damit sie die ihnen zustehenden Punkte in ihrem Heimatland nachtragen lassen können.

  2. Kein Grenzverkehr
    In Ausnahmefällen kann der Bundessportwart gemäß TSO auch Paare zu offenen Turnieren in Deutschland zulassen, deren Heimatland kein Grenzverkehrsabkommen mit Deutschland hat (Antrag direkt an den Bundessportwart). Wird diese Genehmigung erteilt, muß hier der zwischen den WDSF-Mitgliedern vereinbarte Meldeweg über die Verbände eingehalten werden.
    Die Paare erhalten den errungenen Platz in ihr Startbuch eingetragen. Punkte werden keine eingetragen. Dafür erhält jedes Paar eine korrigierte Startliste, damit sie die ihnen zustehenden Punkte in ihrem Heimatland nachtragen lassen können.

Breitensport: Verzahnung Breitensport - Leistungssport

Breitensportpässe
  1. Paare der D-Klasse dürfen bei Breitensport-Wettbewerben teilnehmen.
  2. Paare aus dem Breitensport dürfen in der D-Klasse ihrer Altersgruppe mittanzen.
  3. Sie erhalten dazu auf Antrag ihres Vereins eine Startkarte von ihrem Landesverband (Kosten nach Bestimmung des LTV)
    Form der Startkarten mit Geburtsdaten bundeseinheitlich
  4. Die mittanzenden Breitensportpaare werden bzgl. Aufstiegspunkten und platzierungen wie D-Paare behandelt.
  5. Wenn die Startkarte in ein Startbuch umgetauscht wird, werden die erreichten Aufstiegspunkte und -platzierungen nach Wahlmöglichkeit des Paares anerkannt.
  6. Mit der Startkarte ist kein Aufstieg in die C-Klasse möglich.
  7. Mit der Startkarte ist keine Teilnahme an den Landesmeisterschaften möglich.
  8. Die Startkarte ist paargebunden, es gibt keine Doppelpartnerschaften.
  9. Die Paare mit Startkarte unterwerfen sich den Regularien der D-Klasse, auch hinsichtlich Schrittbegrenzung und Kleiderordnung.
  10. Mit der Startkarte darf bis zum Aufstieg in die C-Klasse getanzt werden.
  11. Platzierungen, die mit der Startkarte erzielt wurden, werden für das DTA nur angerechnet, wenn die Startkarte in ein Startbuch umgewandelt wird.

AfFBG, SAS, HAS 2008, TS 1/2011

Breitensport: Merkblatt zur "Verzahnung" und zu Breitensportpässen

Breitensport: Regeln für Breitensportwettbewerbe im DTV

beschlossen vom Ausschuss für Sportentwicklung am 13. Oktober 2013
zur Kenntnis genommen vom Verbandsrat am 20. Oktober 2013

I. Grundlagen

1.
Breitensportwettbewerbe sind solche Wettbewerbe, die nicht nach den Bestimmungen der Turnier- und Sportordnung des Deutschen Tanzsportverbandes e.V. durchgeführt werden. Es gelten die Leitlinien von Tanzsport Deutschland.
1.1
Für Breitensportwettbewerbe und ihre Durchführung sind die Landestanzsportverbände zuständig.
1.2
Breitensportwettbewerbe sind anmeldepflichtig.
2.
Für Breitensportwettbewerbe in diesem Sinne gilt folgendes:
2.1
Wettbewerbe ohne Publikumstanz
Für Wettbewerbe im vorstehenden Sinne gelten die GEMA-Vereinbarungen des jeweils gültigen DSB-Rahmenvertrages.
2.2
Es dürfen Lizenzträger des DTV als Turnierleiter und Wertungsrichter gemäß Ab-schnitt D 1.1 der TSO eingesetzt werden.
2.3
Termine und Berichte zu diesen Wettbewerben können im Verbandsorgan des DTV (Tanzspiegel) und / oder in den regionalen Ausgaben veröffentlicht werden.
2.4
Es besteht Sportversicherungsschutz für Teilnehmer an Breitensportwettbewerben, sofern die Meldung über einen Verein erfolgt. Der meldende Verein muß über den jeweils zuständigen Landestanzsportverband Mitglied in einem Landessportbund sein.
II. Verbindliche Vorgaben

1.
In Abgrenzung zu den Regelungen des Deutschen Tanzsportverbandes für Leistungssportwettbewerbe nach den Bestimmungen der Turnier- und Sportordnung sind bei Breitensportwettbewerben Meisterschaften gleich welcher Art ausgeschlossen.
2.
Startklasseneinteilungen gleich welcher Art sind im Breitensport unzulässig.
3.
Einsteiger- oder Newcomer-Wettbewerbe für Breitensportpaare, die in die Wettbewerbsschiene hineinschnuppern möchten, sind zulässig.
4.
Allen Paaren ist Gelegenheit zu geben, gleich oft tanzen zu können.
5.
Es ist nur Tageskleidung zulässig.
6.
ID-Karten, Startpässe o. ä. sind für den Bereich des Breitensports unzulässig.
7.
Ausschreibungen und Einladungen müssen präzise Angaben enthalten über den Teilnehmerkreis, die Art der Wertung, die Anzahl der Durchgänge und den zeitlichen Rahmen.
8.
Turniertänzer ab der C-Klasse dürfen zeitlich unbegrenzt nicht mehr in den Breitensport (Standard und Latein) zurückwechseln. Dieser Beschluss des AfS wurde zum Schutz der Breitensport-Paare gefasst.
9.
Inhaber eines Breitensportpasses dürfen bei BSW mit anderen Partnern starten. Sie unterliegen nur beim Start in der D-Klasse der TSO. Startbuchinhaber (NUR in der D-Klasse) dürfen bei BSW mit anderen Partnern starten. Sie unterliegen nur beim Start in der D-Klasse der TSO.
III. Empfehlungen

1.
Mannschaftswettbewerbe
1.1
Breitensportwettbewerbe sind in der Regel Mannschaftswettbewerbe.
1.2
Es sollten in einer Mannschaft mehr Paare tanzen können, als zum Gesamtergebnis herangezogen werden (Streichresultate).
1.3
Außer den zehn Turniertänzen können auch andere Tänze und Tanzformen mit aufgenommen werden (z.B. Discofox, Salsa, Tango Argentino, Line Dance, Partytänze, Alte Tänze, New Vogue u.a.).
2.
Einzelwettbewerbe
Einzelwettbewerbe können von den Landestanzsportverbänden genehmigt werden. Dabei sind die Grundlagen und verbindlichen Vorgaben für Breitensportwettbewerbe entsprechend einzuhalten sowie die Empfehlungen zur Ergebnisermittlung zu beachten.
3.
Ergebnisermittlung
3.1
Es sollten möglichst Wertungsrichter mit Erfahrung im Breitensport eingesetzt wer-den.
3.2
Paare mit gleichen Leistungen erhalten die gleiche Wertung (Ziffernwertung); Bewährt hat sich die Bewertung mit den Ziffern 1, 1½ , 2, 2½ , 3.
3.3
Eine offene bzw. geschlossene Auswahl- und / oder Platzwertung sollte nicht erfolgen. Ebenso sollten Einzelwertungen und Plazierungen einzelner Paare nicht öffentlich bekanntgegeben werden.
IV. Formationswettbewerbe

Die vorstehenden Grundlagen, verbindliche Vorgaben und Empfehlungen gelten sinngemäß auch für Formationswettbewerbe (Standard und Latein).

V. Vereinbarungen für Equality-Tanzpaare
(die Mitglied sind im DVET)

Zugelassen sind:

Grundsätzlich gilt damit: Equality-Paare können an solchen BSW teilnehmen, die ausdrücklich so ausgeschrieben und veröffentlicht sind.

VI. Hinweise

6.1
Leitfaden zur Durchführung von Discofox-Breitensportwettbewerben im DTV
6.2
Verzahnung Breitensport - Leistungssport, Breitensportpässe (siehe TSO Anhang 8)

VII. Zuständigkeit

Breitensportwettbewerbe

Zuständigkeit:   Ausschuss für Sportentwicklung (AfS)

Verzahnung Breitensport - Leistungssport, Breitensportpässe

Zuständigkeit:   Ausschuss für Sportentwicklung (AfS) und Sportausschuss (SAS)
Änderungen bedürfen der Zustimmung beider Gremien.

Deutschen Meisterschaften: Regelung der Zulassung

Deutsche Meisterschaften für:

Junioren II Standard, Latein + Kombination
Jugend Standard, Latein + Kombination
Hauptgruppe Standard, Latein + Kombination
Senioren I Standard, Latein + Kombination
Senioren II Standard

Deutschland Pokal für:

Junioren I Standard + Latein
Hauptgruppe II Standard + Latein
Senioren II Latein
Senioren III Standard
Senioren IV Standard


Zulassung zu Deutschen Meisterschaften:

Für alle Deutschen Meisterschaften gilt: Voraussetzung ist die Teilnahme an der Landesmeisterschaft (auch gemeinsame Landesmeisterschaften oder Gebietsmeisterschaften) in der jeweiligen Altersgruppe und Turnierart. außerdem muß eine bestimmte Anzahl von Ranglistenturnieren der entsprechenden Sektion (Standard bzw. Latein) getanzt worden sein. Die Einzelheiten stehen auf den folgenden Seiten.

Junioren II

  1. Vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.
  2. Vorausgehende Teilnahme an drei von sechs Ranglistenturnieren der jeweiligen Turnierart.
  3. Die Doppelstarter der Junioren I (B-Klasse) bei den Junioren II (B-Klasse) können an der Deutschen Meisterschaft Junioren II B teilnehmen, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Junioren II B teilgenommen haben. Eine Teilnahme an Ranglistenturnieren der Junioren II ist nicht erforderlich.
  4. Beim Altersgruppenwechsel im Laufe eines Ranglistenjahres von Kinder (C/B-Klasse) nach Junioren I (B-Klasse) sind die Regeln wie bei Doppelstartern anzuwenden.
  5. Beim Altersgruppenwechsel im Laufe eines Ranglistenjahres von Junioren I nach Junioren II sind die Regeln wie bei Doppelstartern anzuwenden.
  6. Steigt ein Paar innerhalb des Ranglistenjahres auf, kann es an der Deutschen Meisterschaft starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  7. Bildet sich ein Paar, gleich welcher Altersgruppe, während eines Ranglistenjahres neu, kann es bei Deutschen Meisterschaften starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  8. Sternchenpaare bei Deutschen Meisterschaften: ab 49 Teilnehmer werden die besten sechs und ab 60 Teilnehmer die besten zwölf Paare der aktuellen deutschen Rangliste (zum Stichtag) für die zweite Runde unter Nachweis vorstehender Ziffern 1 und 2 gesetzt.
  9. Das Präsidium kann auf Antrag die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft über eine Wildcard beschließen.
  10. An der Deutschen Meisterschaft Kombination sind alle Paare startberechtigt, auch die Doppelstarter der Junioren I. Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an der Gebietsmeisterschaft (Startklassen B/B, C/B, B/C).
Erfolgt im Jugendbereich ein internationaler Einsatz im Auftrag des DTV an einem Wochenende, an dem auch ein Ranglistenturnier stattfindet, wird dieser Einsatz als getanztes Ranglistenturnier angerechnet.

Für die Junioren II gibt es keine Erleichterung für Paare, die in beiden Turnierarten starten.


Jugend

  1. Vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.
  2. Vorausgehende Teilnahme an drei von sechs Ranglistenturnieren der jeweiligen Turnierart.
  3. Die Doppelstarter der Junioren II (B/A-Klasse) bei der Jugend (A-Klasse) können an der Deutschen Meisterschaft Jugend A teilnehmen, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Jugend A teilgenommen haben. Für die Erfüllung der weiteren Auflage bzgl. Teilnahme an RL-Turnieren ist eine Mischung von Ranglistenturnieren der Junioren II und der Jugend möglich.
  4. Beim Altersgruppenwechsel im Laufe eines Ranglistenjahres von Junioren II nach Jugend sind die Regeln wie bei Doppelstartern anzuwenden.
  5. Steigt ein Paar innerhalb des Ranglistenjahres auf, kann es an der Deutschen Meisterschaft starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  6. Bildet sich ein Paar, gleich welcher Altersgruppe, während eines Ranglistenjahres neu, kann es bei Deutschen Meisterschaften starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  7. Sternchenpaare bei Deutschen Meisterschaften: ab 49 Teilnehmer werden die besten sechs und ab 60 Teilnehmer die besten zwölf Paare der aktuellen deutschen Rangliste (zum Stichtag) für die zweite Runde unter Nachweis vorstehender Ziffern 1 und 2 gesetzt.
  8. Das Präsidium kann auf Antrag die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft über eine Wildcard beschließen.
  9. An der Deutschen Meisterschaft Kombination sind alle Paare startberechtigt, auch die Doppelstarter der Junioren II. Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an der Gebietsmeisterschaft (Startklassen A/A, B/A, A/B).
Erfolgt im Jugendbereich ein internationaler Einsatz im Auftrag des DTV an einem Wochenende, an dem auch ein Ranglistenturnier stattfindet, wird dieser Einsatz als getanztes Ranglistenturnier angerechnet.

Für die Jugend gibt es keine Erleichterung für Paare, die in beiden Turnierarten starten.


Hauptgruppe

  1. Vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.
  2. Vorausgehende Teilnahme an vier von sieben Ranglistenturnieren der jeweiligen Turnierart.
  3. Die Doppelstarter der Jugend (A/S-Klasse) bei der Hauptgruppe (S-Klasse) können an der Deutschen Meisterschaft Hauptgruppe S teilnehmen, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Hauptgruppe S teilgenommen haben. Für die Erfüllung der weiteren Auflage bzgl. Teilnahme an RL-Turnieren ist eine Mischung von Ranglistenturnieren der Jugend und der Hauptgruppe möglich.
    Für Doppelstarter der Hauptgruppe II (S-Klasse) bei der Hauptgruppe (S-Klasse) sind die Regeln zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Hauptgruppe analog anzuwenden.
  4. Beim Altersgruppenwechsel im Laufe eines Ranglistenjahres von Jugend nach Hauptgruppe sind die Regeln wie bei Doppelstartern anzuwenden.
  5. Steigt ein Paar innerhalb des Ranglistenjahres auf, kann es an der Deutschen Meisterschaft starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  6. Bildet sich ein Paar, gleich welcher Altersgruppe, während eines Ranglistenjahres neu, kann es bei Deutschen Meisterschaften starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  7. Sternchenpaare bei Deutschen Meisterschaften: ab 49 Teilnehmer werden die besten sechs und ab 60 Teilnehmer die besten zwölf Paare der aktuellen deutschen Rangliste der Hauptgruppe (zum Stichtag) für die zweite Runde unter Nachweis vorstehender Ziffern 1 und 2 gesetzt.
  8. Das Präsidium kann auf Antrag die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft über eine Wildcard beschließen.
  9. An der Deutschen Meisterschaft Kombination sind alle Paare startberechtigt, auch die Doppelstarter der Jugend und der HGR II. Voraussetzung ist die vorherige Teilnahme an der Gebietsmeisterschaft (Startklassen S/S, A/S, S/A, A/A).
Erleichterung für Paare, welche an der Deutschen Meisterschaft der HGR Kombination (in der Turnierart Latein: im Vorjahr) getanzt haben:

Für die Deutsche Meisterschaft HGR S Latein

  1. vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft der entsprechenden Deutschen Meisterschaft.
  2. vorausgehende Teilnahme an drei von sieben Ranglistenturnieren der entsprechenden Startgruppe und Turnierart.
Für die Deutsche Meisterschaft HGR S Standard
  1. vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft der entsprechenden Deutschen Meisterschaft.
  2. vorausgehende Teilnahme an drei von sieben Ranglistenturnieren der entsprechenden Startgruppe und Turnierart.


Senioren I Standard

  1. Vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.
  2. Vorausgehende Teilnahme an vier von sieben Ranglistenturnieren Standard.
  3. Die Doppelstarter der Senioren II (S-Klasse) bei der Senioren I (S-Klasse) können an der Deutschen Meisterschaft Senioren I S teilnehmen, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Senioren I S teilgenommen haben. Für die Erfüllung der weiteren Auflage bzgl. Teilnahme an RL-Turnieren ist eine Mischung von Ranglistenturnieren der Senioren II und der Senioren I möglich.
  4. Beim Altersgruppenwechsel im Laufe eines Ranglistenjahres von Hauptgruppe II nach Senioren I ist die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft Senioren I S möglich, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Senioren I S teilgenommen haben. Für die Erfüllung der weiteren Auflage bzgl. Teilnahme an RL-Turnieren ist eine Mischung von Ranglistenturnieren der Hauptgruppe und der Senioren I möglich.
  5. Steigt ein Paar innerhalb des Ranglistenjahres auf, kann es an der Deutschen Meisterschaft starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  6. Bildet sich ein Paar, gleich welcher Altersgruppe, während eines Ranglistenjahres neu, kann es bei Deutschen Meisterschaften starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  7. Sternchenpaare bei Deutschen Meisterschaften: ab 49 Teilnehmer werden die besten sechs und ab 60 Teilnehmer die besten zwölf Paare der aktuellen deutschen Rangliste der Senioren I (zum Stichtag) für die zweite Runde unter Nachweis vorstehender Ziffern 1 und 2 gesetzt.
  8. Das Präsidium kann auf Antrag die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft über eine Wildcard beschließen.


Senioren II Standard

  1. Vorausgehende Teilnahme an der Landesmeisterschaft. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.
  2. Vorausgehende Teilnahme an vier von sieben Ranglistenturnieren der Senioren II oder Senioren I.
  3. Die Doppelstarter der Senioren III (S-Klasse) bei den Senioren II (S-Klasse) können an der Deutschen Meisterschaft Senioren II S teilnehmen, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Senioren II S teilgenommen haben. Für die Erfüllung der weiteren Auflage bzgl. Teilnahme an RL-Turnieren ist eine Mischung von Ranglistenturnieren der Senioren II und der Senioren I (hier Start für Senioren III S nur möglich, wenn auch WDSF Open) möglich.
  4. Die Doppelstarter der Senioren II (S-Klasse) bei den Senioren I (S-Klasse) können an der Deutschen Meisterschaft Senioren II S teilnehmen, wenn sie an der vorausgehenden Landesmeisterschaft Senioren II S teilgenommen haben. Für die Erfüllung der weiteren Auflage bzgl. Teilnahme an RL-Turnieren ist eine Mischung von Ranglistenturnieren der Senioren II und der Senioren I möglich.
  5. Steigt ein Paar innerhalb des Ranglistenjahres auf, kann es an der Deutschen Meisterschaft starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  6. Bildet sich ein Paar, gleich welcher Altersgruppe, während eines Ranglistenjahres neu, kann es bei Deutschen Meisterschaften starten, auch wenn es keine oder nicht die vorgeschriebene Anzahl von Ranglistenturnieren getanzt hat.
  7. Sternchenpaare bei Deutschen Meisterschaften: ab 49 Teilnehmer werden die besten sechs und ab 60 Teilnehmer die besten zwölf Paare der aktuellen deutschen Rangliste der Senioren II (zum Stichtag) für die zweite Runde unter Nachweis vorstehender Ziffern 1 und 2 gesetzt.
  8. Das Präsidium kann auf Antrag die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft über eine Wildcard beschließen.

Senioren I Latein

Alle Teilnehmer an den Landesmeisterschaften der Senioren I S-Klasse sind bei der Deutschen Meisterschaft startberechtigt. Dies gilt auch für Doppelstarter der Senioren II S-Klasse.

Senioren I Kombination

An der Deutschen Meisterschaft Kombination sind startberechntigt: alle Paare der Startklassen Senioren I, II, III oder IV A/S-Standard und Senioren I und II A/S-Latein (Startklassen S/S, A/S, S/A, A/A).


Zulassung zum Deutschland Pokal:

Junioren I

Alle Teilnehmer an den Landesmeisterschaften der B-Klasse sind beim Deutschland Pokal startberechtigt. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.

Hauptgruppe II

Alle Teilnehmer an den Landesmeisterschaften der S-Klasse sind beim Deutschland Pokal startberechtigt. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.

Senioren III

Alle Teilnehmer an den Landesmeisterschaften der S-Klasse sind beim Deutschland Pokal startberechtigt. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden. Die Paare auf den Plätzen 1 bis 12 des Deutschland Pokals der Senioren III sowie des Deutschland Pokals der Senioren II (soweit ein Wechsel der Startgruppe vorliegt) des vorangegangenen Jahres werden für die erste Zwischenrunde gesetzt.
Voraussetzung ist jedoch die vorherige Teilnahme an der Landesmeisterschaft.

Senioren IV

Alle Teilnehmer an den Landesmeisterschaften der S-Klasse sind beim Deutschland Pokal startberechtigt. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.

Senioren II Latein

Alle Teilnehmer an den Landesmeisterschaften der S-Klasse sind beim Deutschland Pokal startberechtigt. Steigt ein Paar zwischen Landesmeisterschaft und Deutscher Meisterschaft auf, muss die Teilnahme an der vorausgehenden Landesmeisterschaft der niedrigeren Startklasse nachgewiesen werden.


Deutschland-Cup Hauptgruppe A Standard und Latein

Turnierarten: Standard und Latein
Turnierrang: 1. Ordnung
Startberechtigt: alle Paare der HGR A und Doppelstarter der Jugend A Klasse und Doppelstarter der HGR II A-Klasse. Die Landesmeisterschaft muß nicht getanzt worden sein.
Zulassung: Paare, deren Startmeldung über das ESV-Portal spätestens am Dienstag (23.59 Uhr, Zeitstempel der gültigen Anmeldung) vor dem Veranstaltungstermin erfolgt. Auch hat der LTV ein Meldungsrecht.

SAS I/2002, II/2004, I/2016

Disqualifikation

Erfolgt nach Abschluss einer Runde eine Disqualifikation eines Paares durch den Turnierleiter, wird dieses Paar ohne Platzierung mit Status D an das Ende der vor der Disqualifikation zuletzt getanzten Runde gesetzt und ist bei der Ergebnisermittlung so zu behandeln, als hätte es nicht am Turnier teilgenommen. Die vor diesem Paar liegenden Paare erhalten für dieses Paar keine Aufstiegspunkte. Das disqualifizierte Paar erhält keine Aufstiegspunkte und keine ggf. mögliche Aufstiegsplatzierung.

TS 3/1993

Doppelstartmöglichkeiten

Startgruppe

Startklassen

Bemerkung

Kinder I und Kinder II werden wie eine Startgruppe behandelt (Beschluß SAS)

Kinder I/II

alle Klassen *)

Paare dürfen an allen Turnieren der Juniorengruppe I teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Junioren I

alle Klassen *)

Paare dürfen an allen Turnieren der Juniorengruppe II teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Junioren II

alle Klassen *)

Paare dürfen an allen Turnieren der Jugendgruppe, teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Jugend

alle Klassen *)

Paare dürfen an allen Turnieren der Hauptgruppe teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Hauptgruppe

keine Doppelstartmöglichkeit

Hauptgruppe II

alle Klassen

Paare dürfen an allen Turnieren der Hauptgruppe teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Senioren I

alle Klassen

Paare dürfen an allen Turnieren der Hauptgruppe II teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Senioren II

alle Klassen

Paare dürfen an allen Turnieren der Senioren I teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Senioren III

alle Klassen

Paare dürfen an allen Turnieren der Seniorengruppe II teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

Senioren IV

A, S

Paare dürfen an Turnieren A- bzw. S-Klasse der Seniorengruppe III teilnehmen

keine getrennte Ausrechnung

*) Ergänzung für die Kinder-, Junioren- und Jugendgruppe (TSO F 7.1.5):

Erreicht ein Paar der Kinder-, Junioren- oder Jugendgruppe bei Turnieren I. Ordnung die für den Aufstieg in die nächste Startklasse der höheren Altersgruppe vorgegebenen Plätze und Punkte, so steigt es in diese Startklasse auf.

Das Paar kann trotz des Aufstiegs in die höhere Startklasse der nächsten Altersgruppe weiterhin an allen Turnieren und - Qualifikation vorausgesetzt - an der Deutschen Meisterschaft/am Deutschlandpokal und deren/dessen Vorentscheidung seiner Altersklasse, und - Qualifikation vorausgesetzt - an den entsprechenden Deutschen Meisterschaften/Deutschland-Pokalen und deren Vorentscheidung der höheren Altersgruppe teilnehmen.

Startet ein Paar im Rahmen der Doppelstartmöglichkeiten gem. TSO in zwei Turnieren parallel (sofern die technischen Voraussetzungen es zulassen), scheidet in einem der Turniere aus und steigt mit den in diesem Turnier erreichten Punkten und/oder Platzierungen auf, muss das Paar umgehend in der aktuellen Runde des zweiten Turniers abbrechen. Die Turnierleitung des zweiten Turniers hat das Paar entsprechend den TSO-Vorgaben zum Startabbruch eines Paares zu behandeln.

Startgruppe und -klasse bisher

Nach Aufstieg

Startmöglichkeit (nach Aufstieg)

Kinder I und II
C-Klasse

Durch Punkte und Plazierungen der Kinder C und Junioren I C (Aufstiegsliste Jun I C nach B)

bisherige Kindergruppen / C-Klasse
und
neue Junioren I / B-Klasse

Junioren II
B-Klasse
(nicht Junioren I !!!)

Durch Punkte und Plazierungen der Junioren II B und Jugend B (Aufstiegsliste Jugend B nach A)

bisherige Juniorengruppe II / B-Klasse
und
neue Jugendgruppe / A-Klasse

Jugend
A-Klasse

durch Punkte und Plazierungen der JUG A und HGR A (Aufstiegsliste HGR A nach S)

bisherige Jugendgruppe / A-Klasse
und
neue Hauptgruppe / S-Klasse

TS 3/1998

Doppelstartmöglichkeiten: Senioren I Latein und Hauptgruppe

Auch gemäß neuer TSO (wie in der Vergangenheit) ist ein Doppelstart von Senioren I Latein-Paaren nur in der Hauptgruppe II, nicht jedoch in der Hauptgruppe möglich (kein Start in DREI Altersgruppen).

Durchführungsbestimmungen: siehe Alters- und Klasseneinteilung im DTV

TS 12/2002

Einladungsturniere: Einschränkungen

Der SAS akzeptiert nicht, dass bei Einladungsturnieren Einschränkungen, die nicht in der TSO enthalten sind - beispielsweise betreffend Startklasse und Altersgruppe - vorgenommen werden.

SAS I/2010

Figurenkatalog

Der WDSF-Figurenkatalog wird uneingeschränkt (DTSA WR C TR C Figurenbegrenzung D- und C-Klasse) zum 1. Juli 2016 übernommen. Gleichzeitig gilt ab 1. Juli 2016 die WDSF-Schrittbegrenzung für die entsprechenden Startklassen und Startgruppen im Bereich des Deutschen Tanzsportverbandes.
Der Figurenkatalog der WDSF gemäß Competition Rules 5 par 12 für den von der WDSF vergebene Turniere der Juveniles Altersgruppe hat in Deutschland im Deutschen Tanzsportverband e.V. jeweils seine Gültigkeit in den Einsteigerklassen aller Altersstufen ab 01. Januar 1998 für

Standard Latein
D - Klassen D - Klassen
C - Klassen C - Klassen

SAS II/1997
TS I/1998
SAS, HAS II/1999, SAS I/2016

Formationen: Auswahl für Vor-, Zwischen- und Endrunde

bei den Deutschen Meisterschaften der Formationen Standard und Latein

Der Wertungsrichter ermittelt in der Vorrunde sechs Formationen für die Zwischenrunde. Der Wertungsrichter ermittelt in der Zwischenrunde vier Formationen für die Endrunde.

TS 1/2005

Formationen: Lifts

Erkennt ein Wertungsrichter bei dem Vortrag einer Formation innerhalb des wertungspflichtigen Teils zweifelsfrei einen Lift, muß er dieser Formation in dem Wertungsgebiet "Tänzerische Leistung" null (0) Punkte geben.

Gibt die Mehrzahl der Wertungsrichter einer Formation in einer Runde null (0) Punkte in tänzerischer Leistung, ist diese Formation durch den Turnierleiter zu disqualifizieren.

SAS II/2000, SAS II/2011

Formationen: Nicht angetretene Formationen

Zweimaliges Nichtantreten einer Formation in einer Liga führt dazu, dass die Formation mit sofortiger Wirkung in die rangniedrigste Liga absteigt und dort erst im folgenden Wettkampfjahr wieder startberechtigt ist. Ein weiterer Start in der laufenden Saison ist nicht mehr zulässig.

SAS II/2011

Formationen: Notizzettel

Wertungsrichter-"Notizzettel" sind bei Formationsturnieren grundsätzlich erlaubt. Wertungsrichter-"Notizzettel" aus vorherigen Runden dürfen in den nächsten Runden nicht verwendet werden.

SAS II/2013

Formationen: Stellproben bei Deutschen Meisterschaften

Bei deutschen Meisterschaften der Formationen können Stellproben am Freitag abend stattfinden.

SAS I/2005

Formationen: Stellproben bei Turnieren

Stellproben bei Formationsturnieren sollen nicht öffentlich stattfinden. Die Formationen müssen die Gelegenheit haben, ihre Stellprobe auf der Turnierfläche ungestört durchführen zu können.

Wertungsrichter, die das betreffende Formationsturnier werten, sind zu den Stellproben keinesfalls zugelassen.

TS 3/1998

Formationen: Stellproben mehrerer Formationen eines Vereins

Stellproben werden jeweils getrennt für eine Formation durchgeführt. Aufgrund des Grundsatzes der Gleichbehandlung dürfen Stellproben mehrerer Formationen aus einem Verein nicht mehr gemeinsam durchgeführt werden. Auch Stellproben von Formationen aus mehreren Vereinen mit denselben Trainern dürfen nicht gemeinsam durchgeführt werden.

TS 3/2002

Formationen: Verstöße gegen die Trickbegrenzung

Beim ersten Verstoß gegen TSO G 8.3 in einem Turnier (auch in der Probe) erfolgt eine Verwarnung durch die Turnierleitung. Beim zweiten Verstoß im gleichen Turnier oder bei einem Verstoß in einer Platzierungsrunde wird die betreffende Formation durch die Turnierleitung disqualifiziert.

SAS 2/2011

Formationen: Zeitbegrenzung von Auf- und Abmärschen

bei Formationswettbewerben Standard und Latein

Der Aufmarsch einer Formation beginnt mit dem Betreten der Fläche durch den ersten aktiven Tänzer/die erste aktive Tänzerin der Formation und endet mit dem Beginn der Musik.
Der Abmarsch einer Formation beginnt mit dem Ende der Musik und endet mit dem Verlassen der Fläche durch den letzten aktiven Tänzer/die letzte aktive Tänzerin der Formation.
Auf- und Abmarsch dürfen jeweils nicht länger als 30 Sekunden dauern.
Bei Verstoß in der Stellprobe erfolgt eine Verwarnung durch den Beisitzer.
Bei Verstoß im Turnier erfolgt die Disqualifikation durch den Turnierleiter.

SAS 2/2013

Gleiche Startgruppen/Startklassen bei einer Veranstaltung

Der SAS beschließt, dass die mehrmalige Durchführung ein und derselben Startgruppe/Startklasse durch einen Ausrichter bei einer Veranstaltung am gleichen Tag nicht genehmigt wird.

SAS II/2007

JMD: Auf- und Abstiegsregelung 1. Bundesliga / 2. Bundesliga

Die beiden erstplazierten Formationen der beiden 2. Bundesligen steigen direkt in die 1. Bundesliga auf. Die Formationen auf den Plätzen 9 und 10 der 1. Bundesliga steigen direkt in die 2. Bundesliga ab.

Die Formationen auf den Plätzen 7 und 8 der 1. Bundesliga sowie die Formationen auf den Plätzen 2 und 3 der beiden 2. Bundesligen tanzten bei der DM eine Relegation um zwei Startplätze in der 1. Bundesliga. Das Ergebnis der Relegation ergibt sich aus den Qualifizierungen für die jeweiligen Runden der DM. Kann hieraus kein eindeutiges Relegationsergebnis ermittelt werden, tanzen diese (in einer Runde ausgeschiedenen) Formationen eine Plazierungsrunde um die Relegation.

Als eindeutiges Ergebnis gilt nicht die Platzermittlung nach Kreuzen.
Das Platzergebnis der DM bleibt hiervon unberührt. Diese Plazierungsrunde wird nach TSO I 19.2 durchgeführt.

SAS I/2005

JMD: Auf- und Abstiegsregelung 2. Bundesliga/Regionalliga

Die Relegation 2. BL und RL entfällt ab 1999. Es wird daher folgende neue Auf- und Abstiegsregelung getroffen:

JMD: Ausweiskontrollen Kinder / Jugend

Bei Ligaturnieren, Qualifikationsturnieren und der Deutschen Meisterschaft wird eine Ausweiskontrolle durch die Turnierleitung eingeführt. Die Ausweiskontrolle erfolgt bei jedem Turnier stichprobenartig (wird durch den zuständigen JMD-Gebietsbeauftragten definiert), beim ersten Turnier und den Regionalmeisterschaften sowie der DM vollständig.

Das Ergebnis einer durchgeführten Alterskontrolle ist im Turnierbericht zu dokumentieren.

SAS II/2012, TS 12/2012, SAS II/2014

JMD: Jugendligen

  1. Eine eigenständige Jugendliga muß mindestens aus sechs Formationen bestehen.
  2. Bei weniger als sechs Formationen hat eine Jugendverbandsliga keinen Anspruch auf einen gesetzten Platz für ein Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft Formationen Jugend JMD.

SAS I/2003, TS 7/2003, SAS I/2010, SAS II/2011

JMD: Ranglistensystem für Solo / Duo / Small Groups

Grundsätze

Um sich für den Deutschland-Pokal Solo / Duo / Small Groups zu qualifizieren, müssen die Solisten / Duos / Small Groups (im Folgenden "Teilnehmer") folgende Bedingungen erfüllen:
1. Erreichen der Endrunde in einem Ranglistenturnier oder
2. Erreichen einer bestimmten Platzierung in der Rangliste, so dass 24 (Solo / Duo) oder 12 (Small Groups) Starter zum Deutschlandpokal qualifiziert sind.
Ranglistenpunkte werden anhand der im Turnier erreichten Platzierung vergeben. Um Ranglistenpunkte zu erzielen, muß eine Mindestanzahl an Teilnehmern geschlagen werden.

Ranglistenpunkte

Um Ranglistenpunkte (RLP) zu erreichen, sind mindestens 6 Teilnehmer zu schlagen, bei Small Groups mindenstens 3. Anhand der Platzierung werden folgende Punkte vergeben:

Solo / Duo:

Platz12345678910
RLP20202020202018171615
Platz11121314151617181920
RLP141312111098765
Platz21222324252627282930
RLP4321000000

Sind weniger als 30 Teilnehmer am Start, erhalten die 6 letzten Teilnehmer keine Ranglistenpunkte. Für die übrigen Teilnehmer findet die Tabelle uneingeschränkt Anwendung. Bei mehr als 30 Teilnehmern erhalten weiterhin nur die Plätze 1 bis 24 die Ranglistenpunkte lt. Tabelle.
Bei Platzgleichheit zählt der bessere Platz zur Ermittlung der Ranglistenpunkte, sofern mindestens 6 Teilnehmer geschlagen wurden.

Small Groups:

Platz12345678910
RLP1010101010106543
Platz1112131415     
RLP21000     

Sind weniger als 15 Teilnehmer am Start, erhalten die 3 letzten Teilnehmer keine Ranglistenpunkte. Für die übrigen Teilnehmer findet die Tabelle uneingeschränkt Anwendung. Bei mehr als 15 Teilnehmern erhalten weiterhin nur die Plätze 1 bis 12 die Ranglistenpunkte lt. Tabelle.
Bei Platzgleichheit zählt der bessere Platz zur Ermittlung der Ranglistenpunkte, sofern mindestens 3 Teilnehmer geschlagen wurden.
Sind so wenige Teilnehmer am Start, dass Finalteilnehmer keine Punkte laut Tabelle erhalten, so zählt eine Qualifikation zur Endrunde dennoch als Startberechtigung für den Deutschlandpokal.
Sind ausländische Starter am Start, so zählen diese bei der Ermittlung der Ranglistenpunkte nicht mit, allerdings werden die Zusatzpunkte für Finalteilnehmer nur für tatsächlich im Finale tanzenden deutschen Teilnehmer vergeben.

Ermittlung der Rangliste

Die Rangliste wird für jedes Wettkampfjahr neu erstellt. Für jede Startgruppe und jede Disziplin (Solo / Duo / Small Group) wird eine separate Rangliste geführt.
Zur Ermittlung der Rangliste werden für jeden Teilnehmer die zwei besten Ranglistenturniere herangezogen. Die dabei erzielten Ranglistenpunkte werden addiert, die Teilnehmer mit der höheren Summe erhalten den besseren Platz. Bei gleicher Anzahl von Ranglistenpunkten der beiden besten Turniere wird der Platz geteilt.
Löst sich ein Duo im Laufe eines Wettkampfjahres auf, so verfallen die bis dahin erzielten Ranglistenpunkte. Ein Vereinswechsel hat keinen Einfluss auf die Ranglistenpunkte, bei Small Groups gilt dies nur, sofern der abgebende Verein auf die Ranglistenpunkte verzichtet. Ein Übertragen von Ranglistenpunkten auf andere Teilnehmer ist grundsätzlich nicht möglich.

In begründeten Fällen können nach Befürwortung durch den FAS JMD über den Bundessportwart Wildcards für die Teilnahme am Deutschlandpokal vergeben werden. Bei einem Vereinswechsel behalten die Teilnehmer die erreichten Ranglistenpunkte (siehe oben). Die Regeln zur Startruhe (TSO E 5) gelten entsprechend.

Qualifikation zum Deutschland-Pokal

Um sich für den Deutschland-Pokal Solo / Duo / Small Groups zu qualifizieren, müssen die Solisten / Duos / Small Groups folgende Bedingungen erfüllen:

  1. Die Finalisten eines Ranglistenturniers sind in der Disziplin gesetzt, in der sie das Finale erreicht haben.
  2. Die bis Platz 24 (Solo und Duo) bzw. Platz 12 (Small Group) noch offenen Startplätze werden beginnend mit Platz 1 der nach Abschluss aller Ranglistenturniere einer Saison bestehenden Rangliste aufgefüllt. Beginnend mit Platz 1 und dann weiter absteigend, ohne Berücksichtigung der über 1) qualifizierten Starter, wird das Startfeld zum Deutschland-Pokal besetzt.
  3. Liegt auf den nach Ziffer 2 offenen Plätzen eine Platzgleichheit in der Rangliste vor, so sind alle Teilnehmer mit dem gleichen Platz für den Deutschland-Pokal qualifiziert.
In begründeten Fällen können nach Befürwortung durch den FAS JMD über den Bundessportwart Wildcards für die Teilnahme am Deutschland-Pokal vergeben werden. Bei einem Vereinswechsel behalten die Teilnehmer die erreichten Ranglistenpunkte (siehe oben). Die Regeln zur Startruhe (TSO E 5) gelten entsprechend.

SAS I/2013, SAS I/2016

JMD: Requisiten

Requisiten sind nicht erlaubt.
Auch Requisiten, die an der Kleidung angebracht sind und in der allgemeinen Interpretation keine Kleidungsstücke sind, dürfen nicht verwandt werden. Accessoires können getragen, dürfen aber nicht zum Erzielen eines Effektes eingesetzt werden. Accessoires sind u.a. Uhren, Hüte, Mützen, Schleier, Brillen, Schmuck, Haarschmuck.
Kleidungsstücke können zur Effekterzielung eingesetzt werden, sofern sie nicht länger als Arm- bzw. Beinlänge haben.

SAS I/2008

JMD: Schachtelung von Turnieren

Formationsturniere im JMD-Bereich dürfen nicht geschachtelt werden.

SAS I/2003, TS 7/2003

JMD: Wertungsrichtereinsätze

Wertungsrichter, deren vereinseigene Formation/Formationen in der zu wertenden Liga tanzt/tanzen, werden eingesetzt. Trainer oder Tänzer der eigenen Formation dürfen diese jedoch nicht werten. Außerdem dürfen nicht mehrere Wertungsrichter eines beteiligten Vereines eingesetzt werden.

SAS II/1998
TS 12/1998

Im laufenden Ligajahr darf ein WR nicht ein Turnier der 1. Bundesliga und die Deutsche Meisterschaft werten.

SAS I/2003, TS 7/2003

Kleiderordnung - Definition von Oberteil

Das Oberteil für die Herren gemäß TSO-Kleiderordnung ist wie folgt definiert:
Hemd, Rolli, t-Shirt oder ähnliches.
Nicht als Oberteil im Sinne der TSO-Kleiderordnung gilt: Anzug, Jackett, Weste, Pullover, Pullunder und ähnliches.

TS 1/2003

Kleiderordnung - Spencer erlaubt

Der Spencer fällt unter die Definition "Anzug" der TSO und ist deshalb bei allen Turnieren erlaubt, bei denen für die Herren "Anzug" laut TSO Abschnitt F vorgeschrieben oder als Alternative zugelassen ist.

TS 1/2004

Kleiderordnung: Definition von Zierat

Zierat und somit in den entsprechenden Start- und Altersklassen verboten ist die Verwendung der folgenden Materialien bei Turnierkleidern:
Steine
Pailletten
Perlen
Federn
Straß
Bei den männlichen Partnern zusätzlich z.B.:
Andersfarbige Schärpen
Andersfarbige Bordüren
Glänzende oder andersfarbige Knöpfe
Krawatten oder Fliegen aus Metall
Broschen
Hingegen ist bei "Turnierkleid ohne Zierat" erlaubt:
Turnierkleid in verschiedenen Farben
Turnierkleid mit Mustern aus Stoff
Turnierkleid aus Spitzen-Material
Turnierkleid mit Spitzen-Applikationen
Turnierkleid mit Fransen

TS 1/1998, TS 1/2003

Kleiner Grenzverkehr

Vereinbarung zwischen DTV, STSV und ÖTSV - Gültigkeit ab 1.01.2016

Gemäss einer Vereinbarung zwischen DTV, STSV und ÖTSV dürfen Paare der drei Länder an Turnieren, welche offen im Grenzverkehr ausgeschrieben sind, gemäss den Altersregeln des Landes teilnehmen, in dem das Turnier stattfindet, auch wenn kein der Startgruppeneinteilung des jeweiligen Landesverbandes entsprechendes Startbuch vorgelegt werden kann, sondern nur jenes, das der Altersgruppenregelung des eigenen Landes entspricht.

Voraussetzung für die Teilnahmeerlaubnis ist, dass das Alter beider Partner gemäss der Startgruppeneinteilung des DTV bzw. des STSV und des ÖTSV zuzuordnen ist.

Für die Paare des ÖSTV gilt:

Für die Paare des DTV gilt: Für Paare des STSV und des DTV für Turniere in Österreich gilt: Für Paare des ÖTSV und des STSV für Turniere in Deutschland gilt: Mit Ausnahme des Bodenseetanzfestes, des Deutsch-Schweizer-Tanzsportmeeting sowie jenen österreichischen Turnieren, die den Vermerk "Pilotprojekt Kleiderordnung" tragen, gilt die jeweilige Kleiderordnung des Landes, in welchem das Turnier stattfindet.

Auf den folgenden Seiten sind die genauen Altersgruppen und Regelungen aller Länder zusammengefasst.

Grundsätzliches

Altersgruppenbereich Kinder / Junioren / Hauptgruppe (gültig für 2016)

DTV

ÖTSV

STSV

Kinder I + II

Beide Partner Jahrgang 2005 und später geboren

Schüler

Beide Partner Jahrgang 2005 und später geboren

Schüler I + II

Beide Partner Jahrgang 2005 und später geboren

Junioren I

der ältere Partner 2003 oder 2004 geboren

Junioren I

Junioren I und
Junioren II werden
immer zusammen
ausgetragen und
als "Junioren"
bezeichnet

der ältere Partner 2003 oder 2004 geboren

Junioren I

Junioren I und
Junioren II werden
immer zusammen
ausgetragen und
als "Junioren"
bezeichnet

der ältere Partner 2003 oder 2004 geboren

Junioren II

der ältere Partner 2001 oder 2002 geboren

Junioren II

der ältere Partner 2001 oder 2002 geboren

Junioren II

der ältere Partner 2001 oder 2002 geboren

Jugend

der ältere Partner 1998, 1999 oder 2000 geboren

Jugend

der ältere Partner 1998 bis 2000 geboren

Jugend

der ältere Partner 1998 bis 2000 geboren

Hauptgruppe

der ältere Partner 1997 oder früher geboren

(Starterlaubnis in der Allgemeinen Klasse)

der ältere Partner 2000 oder früher geboren

Hauptkategorie

der ältere Partner 1997 oder früher geboren

Hauptgruppe II

der ältere Partner 1988 oder früher geboren

   

Hauptkategorie II Latein

 

Tabelle 1

Regelung für Kinder (Schüler), Junioren, Jugend

Schüler:
K-Klasse (STSV):Paare des DTV und ÖTSV sind nicht startberechtigt
D-Klasse:Alle D-Paare des DTV und ÖTSV sind startberechtigt.
K-Paare des STSV sind startberechtigt, wenn sie alle Pflichttänze tanzen.
Alle D-Paare des ÖTSV tanzen im DTV in der C Klasse.
C-Klasse:Alle C-Paare des DTV, STSV und ÖTSV sind bei Turnieren der Schüler- (Kinder-) C-Klasse jeweils startberechtigt.
Junioren:
K-Klasse (STSV):Paare des DTV und ÖTSV sind nicht startberechtigt
D-Klasse:Alle D-Paare des DTV und ÖTSV sind startberechtigt.
K-Paare des STSV sind startberechtigt, wenn sie alle Pflichttänze tanzen.
Alle D-Paare des ÖTSV tanzen im DTV in der C Klasse.
C-Klasse:Alle C-Paare des DTV, STSV und ÖTSV sind bei Turnieren der Junioren-C-Klasse jeweils startberechtigt.
B-Klasse:Alle B-Paare des DTV, STSV und ÖTSV sind bei Turnieren der Junioren-B-Klasse jeweils startberechtigt.


Übersicht Schüler (Kinder) und Junioren:
Jahresangaben für 2016

DTV

ÖTSV

STSV

Kinder (DTV)
Schüler (STSV und ÖTSV)

beide Partner Jahrgang 2005 und
später geboren
Startklassen: D, C

Tänze Standard:
D: LW, TG, QU
C: LW, TG, SF, QU

Tänze Latein:
D: CHA, RU, JI
C: SA, CHA, RU, JI

Startklassen: D, C, B

Tänze Standard:
D: LW, TG, WW, QU
ab C: LW, TG, WW, SF, QU

Tänze Latein:
D: SA, CHA, RU, JI
ab C: B: SA, CHA, RU, PD, JI

Startklassen: (K), C

Tänze Standard:
K: 5 Einzeltänze
C: LW, TG, WW, SF, QU

Tänze Latein:
K: 5 Einzeltänze
C: SA, CHA, RU, PD, JI

Junioren I
der ältere Partner 2003 und 2004
geboren

Junioren II
der ältere Partner 2001 oder 2002 geboren

Startklassen: D, C, B

Tänze Standard:
D: LW, TG, QU
C: LW, TG, SF, QU
B: LW, TG, WW, SF, QU

Tänze Latein:
D: CHA, RU, JI
C: SA, CHA, RU, JI
B: SA, CHA, RU, PD, JI

Startklassen: D, C, B

Tänze Standard:
D: LW, TG, WW, QU
ab C: LW, TG, WW, SF, QU

Tänze Latein:
D: SA, CHA, RU, JI
ab C: B: SA, CHA, RU, PD, JI

Startklassen: (K), C, B, A, S

Tänze Standard:
K: 5 Einzeltänze
C-S: LW, TG, WW, SF, QU

Tänze Latein:
K: 5 Einzeltänze
C-S: SA, CHA, RU, PD, JI

Tabelle 2
Voraussetzung ist natürlich die Einhaltung der Altersregelungen lt. Tabelle 1, insbes. bei getrennten Turnieren für Junioren I und Junioren II.


Jugend

Jugendpaare der Schweiz können bei Turnieren in Österreich und Deutschland in den äquivalenten Startklassen starten. Voraussetzung ist, dass das Geburtsjahr des älteren Partners 1998, 1999 oder 2000 ist.
Bei Turnieren in Deutschland können schweizer Jugendpaare der A-Klasse zusätzlich in der A-Klasse der Hauptgruppe starten.
Bei Turnieren in Österreich können schweizer Jugendpaare zusätzlich in den äquivalenten Startklassen der Hauptgruppe ("Allgemeine Klasse") starten.
Bei Turnieren in der Schweiz tanzen alle Jugendpaare immer gemeinsam mit der Hauptkategorie, es werden keine getrennten Jugendturniere durchgeführt.

Altersgruppenbereich Senioren Standard und Latein

Altersregelung für 2016

DTV

ÖTSV

STSV

Senioren I     Standard

JG 1981 oder älter
der ältere Partner
JG 1986 oder älter
der jüngere Partner

Jüngerer Partner JG 1986 oder früher

JG 1981 oder früher:
der ältere Partner
JG 1986 oder früher:
der jüngere Partner

Senioren II    Standard

JG 1971 oder älter
der ältere Partner
JG 1976 oder älter
der jüngere Partner

JG 1971 oder älter
der ältere Partner
JG 1976 oder älter
der jüngere Partner

JG 1971 oderfrüher:
der ältere Partner
JG 1976 oder früher
der jüngere Partner

Senioren III   Standard

JG 1961 oder älter
der ältere Partner und
JG 1966 oder älter
der jüngere Partner

JG 1961 oder älter
der ältere Partner und
JG 1966 oder älter
der jüngere Partner

JG 1961 oder früher:
der ältere Partner
JG 1966 oder früher:
der jüngere Partner

Senioren IV   Standard

JG 1951 oder älter
der ältere Partner und
JG 1956 oder älter
der jüngere Partner

 

JG 1951 oder früher
der ältere Partner
JG 1956 oder früher
der jüngere Partner

Senioren       Latein

Altersgruppe I und II
Jüngerer Partner JG
1980 oder früher
Altersgruppe II
Jüngerer Partner JG
1970 oder früher

Altersgruppen I, II, III wie Standard

Alterskategorien wie Standard

Klassen Standard

D, C, B, A, S (Sen.I-III)
B, A, S (Sen.IV)

D, C, B, A, S

(K), D, C, B, A, S

Klassen Latein

D, C, B, A, S (Sen.I)
B, A, S (Sen.II)

D, C, B, S

(K), D, C, B, A, S

Tänze Standard

D: LW, TG, QU
C: LW, TG, SF, QU
ab B: LW, TG, WW, SF, QU

D: LW, TG, WW, QU
ab C: LW, TG, WW, SF, QU

(K): 5 Einzeltänze
ab D: LW, TA, WW, SF, QS

Tänze Latein

D: CHA, RU, JI
C: SA, CHA, RU, JI
ab B: SA, CHA, RU, PD, JI

D: SA, CHA, RU, JI
ab C: SA, CHA, RU, PD, JI

(K): 5 Einzeltänze
ab D: SA, CHA, RU, PD, JI

Schrittbegrenzung/Figurenkatalog in den Klassen

D, C - Klassen

D, C - Klassen

D, C - Klassen

Tabelle 3
Senioren IV: Paaren aus Österreich und der Schweiz ist es gestattet, in der Senioren IV Klasse in Deutschland zu starten, sofern sie die Altersvoraussetzungen erfüllen.

Tabelle der Startmöglichkeiten (gilt nur für Senioren)

Turniere in Deutschland

Paare aus Deutschland

Paare aus Österreich

Paare aus der Schweiz

Start in Hauptgruppe möglich?

Nein

Nein

Nein

Start in Hauptgruppe II möglich?

Ja, Sen.I in der Hgr.II

Nur Paare mit Startbuch für die Allg. Klasse (=Hgr), wenn die Voraussetzungen für die Hgr.II erfüllt sind. Gilt für Sen.I (Sen.II, III nicht startberechtigt)

Ja, Sen I in der Hgr II

Start am selben Tag in der Hauptgruppe möglich?

Ja, Sen.I in der Hgr.II

Ja, aber in der Hgr.II, nicht in der Hgr., nur mit Startbuch für Allg. Klasse (=Hgr) sowie nur dann, wenn die Startklasse HGR mit der Startklasse Senioren identisch ist. Gilt nur für Sen I.

Ja, Sen I in der Hgr II

Doppelstartmöglichkeiten in einer weiteren Altersgruppe (Sen.I + II oder II + III)?

Doppelstartmöglichkeit
Sen.I bei Hgr.II
Sen.II bei Sen.I
Sen.III bei Sen.II
Sen.IV bei Sen.III

Wie DTV. Für Hgr.II ist ein Startbuch der Allg. Klasse (=Hgr) erforderlich.

Doppelstartmöglichkeit
Sen.I bei Hgr.II
Sen.II bei Sen.I
Sen.III bei Sen.II

In Sen. D-Klasse STD, LAT startberechtigt sind ...

D-Paare

Keine

Keine

Für Hgr-Paare: Start in Hgr und Hgr.II beim selben Turnier?

Ja, mit HgrII Startkarte

Ja, wenn die Alters-voraussetzungen für die HgrII erfüllt sind

Ja, wenn die Alters-voraussetzungen für die HgrII erfüllt sind

In Sen. C-Klasse STA, LAT startberechtigt sind ...

C-Paare

D-Paare
C-Paare

C-Paare

In Sen. S-Klasse LAT startberechtigt sind ...

S-Paare

S-Paare

S-Paare



Turniere in Österreich

Paare aus Deutschland

Paare aus Österreich

Paare aus der Schweiz

Start in Hauptgruppe möglich?

Nein

Ja, wenn Startberechtigung (Startbuch und -vignette) vorliegt

Ja, Paare haben keine eigene Lizenz, es darf mit der Senioren-Lizenz gestartet werden

Start am selben Tag in der Hauptgruppe möglich?

Nein

Ja

Ja

Doppelstartmöglichkeiten in einer weiteren Altersgruppe (Sen.I + II oder II + III)?

Sen.II bei Sen.I
Sen.III bei Sen.II
Sen.IV bei Sen.III
beim selben Turnier

Sen.II bei Sen.I
Sen.III bei Sen.II
beim selben Turnier

Sen.II bei Sen.I
Sen.III bei Sen.II
beim selben Turnier

In Sen. D-Klasse STD, LAT startberechtigt sind ...

D-Paare

D-Paare

D-Paare

In Sen. C-Klasse STD, LAT startberechtigt sind ...

C-Paare

C-Paare

C-Paare

In Sen. S-Klasse LAT startberechtigt sind ...

S-Paare

S-Paare

S-Paare



Turniere in der Schweiz

Paare aus Deutschland

Paare aus Österreich

Paare aus der Schweiz

Start in Hauptkategorie möglich?

Nein

Ja, wenn Startberechtigung (Startbuch und -vignette) vorliegt

Ja

Start am selben Tag in der Hauptkategorie möglich?

Nein

Ja

Ja

Doppelstartmöglichkeiten in einer weiteren Alterskategorie (Sen.I + II oder II + III)?

SenII bei SenI
SenIII bei SenII
Sen.IV bei Sen.III
beim selben Turnier

SenII bei SenI
SenIII bei SenII
beim selben Turnier

Ja

In C-Klasse STD, LAT startberechtigt sind ...

D-, C-Paare

C-Paare

C-Paare

In Sen S-Klasse LAT startberechtigt sind ...

S-Paare

S-Paare

S-Paare


Doppelstartmöglichkeit heißt: beim selben Turnier in einer weiteren Altersgruppe starten zu dürfen.
Startmöglichkeiten in der Hauptgruppe sind davon getrennt angeführt.


Kombination - Deutsche Meisterschaften

Für Deutsche Meisterschaften und deren Vorentscheidungen in der Turnierart Kombination sind folgende Startklassen zugelassen:

Junioren II: Paare der Startklassen Junioren II B-Standard/B-Latein, B-Standard/C-Latein und C-Standard/B-Latein sowie Junioren I, die bei den Junioren II B/B, B/C oder C/B tanzen (Doppelstart)
Jugend: Paare der Startklassen Jugend A-Standard/A-Latein, A-Standard/B-Latein und B-Standard/A-Latein sowie Junioren II, die bei der Jugend A/A, B/A oder A/B tanzen (Doppelstart)
Hauptgruppe: Paare der Startklassen HGR und HGR II S-Standard/S-Latein, S-Standard/A-Latein, A-Standard/S-Latein, A-Standard/A-Latein sowie Jugendpaare, die in der HRG S/S, A/S, S/A, A/A tanzen (Doppelstart)
Senioren: Paare der Startklassen Senioren I Latein A/S Senioren II Latein S und Senioren I, II, III oder IV A/S-Standard, also S/S, A/S, S/A oder A/A.

Es werden keine Punkte und keine Plazierungen vergeben.

SAS/JAS I/1998, TS 3/1998
SAS I/2010, SAS II/2011, SAS II/2014

Kombination - Maximale Rundenanzahl

In der Turnierart Kombination werden gemäß TSO F 6.5.1.2 maximal vier Runden durchgeführt (Vor-, Zwischen- und Endrunde).

SAS II/2009, TS 12/2009

Kombinieren von Turnieren - Vorgehensweise

Gemäß TSO F 6.1 und 6.2 können Turniere unter bestimmten Voraussetzungen kombiniert werden.

Außer bei Einladungsturnieren ist eine Ausschreibung von Turnieren nur getrennt möglich.

Erst wenn bei Eingang der Meldungen vermutet werden kann, dass eines der Turniere oder beide aus Mangel an gemeldeten Paaren ausfallen müsste, kann ein Antrag auf Zusammenlegung, d.h. Kombination von zwei Turnieren gestellt werden. Das gleiche gilt, wenn bei einer Veranstaltung Paare kurzfristig absagen oder unentschuldigt fehlen und dadurch ein Turnier oder beide zu kombinierenden Turniere nicht stattfinden könnten.

Diese Anträge sind immer zuerst an den Landessportwart zu stellen. Ist dieser nicht erreichbar, kann auch der Bundessportwart direkt angesprochen werden. Andere Personen auf Landes- oder Bundesebene sind nicht berechtigt, eine Genehmigung zur Kombination von Turnieren zu erteilen. Können beide Turniere am Turniertag dann doch ohne Kombination stattfinden, erlischt die Genehmigung und die Turniere müssen getrennt durchgeführt werden.

Die Voraussetzungen für die Kombination von Turnieren und das weitere Vorgehen:

  1. Eines der beiden Turniere oder beide Turniere könnten ohne Kombination nicht mehr als offene Turniere durchgeführt werden oder müssten ausfallen.
  2. Es können immer nur 2 Turniere miteinander kombiniert werden
  3. Es sind Kombinationen von Startklassen oder von Startgruppen (Altersgruppen) möglich.
  4. Zwei aufeinanderfolgende Startgruppen (Altersgruppen) können in der gleichen Startklasse kombiniert werden, z. B Kinder D und Junioren I D, Junioren I C und Junioren II C, Junioren II B und Jugend B, Jugend C und Hauptgruppe C. In Ausnahmefällen ist auch eine Genehmigung über eine Startgruppe hinweg in der gleichen Startklasse möglich, z.B. Junioren I D und Jugend D.
  5. Eine Kombination von Hauptgruppe und Hauptgruppe II, Hauptgruppe II und Senioren I, Senioren I und II, Senioren II und III macht nicht viel Sinn, weil in diesen Startgruppen sowieso Doppelstarts in allen Startklassen möglich sind.
  6. Zwei aufeinanderfolgende Startklassen in derselben Startgruppe (Altersgruppe) können nicht immer kombiniert werden.
    Die Kombination von D- und C-Klasse ist nicht möglich wegen der unterschiedlichen Anzahl von Tänzen.
    Die Kombination von C- und B-Klasse ist nicht möglich wegen der unterschiedlichen Anzahl von Tänzen und der Figurenbegrenzung, die für die C-Klasse, aber nicht für die B-Klasse gilt.
    Die Kombination von B- und A-Klasse einer Startgruppe (Altersgruppe) sowie von A- und S-Klasse einer Startgruppe ist möglich (z.B. Jugend B/A, Senioren I A/S usw.).
  7. Der Antrag auf Kombination von Startklassen oder Startgruppen kann auch noch kurzfristig mündlich oder schriftlich (z. B. per Fax) an den betreffenden Landes- oder an den Bundessportwart gestellt werden, dessen Entscheidung vor Turnierbeginn vorliegen muß. Mündlich gestellte Anträge sind schriftlich nachzureichen, da das Sportgericht von allen Genehmigungen eine Kopie erhält.
  8. Die Kombination von Turnieren ist im Turnierbericht unter "besondere Vorkommnisse" zu vermerken.

Die Ausrechnung von kombinierten Turnieren erfolgt gemäß Anhang 5 TSO.
 

Kombinierte Startgruppen und kombinierte Startklassen

Startgruppe

Startklassen

Kombinierte Startgruppen
Kombinierte Startklassen

Bemerkung

Kinder I/II und Junioren I

gleiche Startklassen

Kombinierte Startgruppen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für Kinder I/II nur für eigene Startgruppe, Punkte laut Gesamtergebnis; Plätze für Junioren I laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der Junioren I

Junioren I und Junioren II

gleiche Startklassen

Kombinierte Startgruppen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für Junioren I nur für eigene Startgruppe, Punkte laut Gesamtergebnis; Plätze für Junioren II laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der Junioren II

Junioren II und Jugend

gleiche Startklassen

Kombinierte Startgruppen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für Junioren II nur für eigene Startgruppe, Punkte laut Gesamtergebnis; Plätze für Jugend laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der Jugendgruppe

Jugend

B und A

Kombinierte Startklassen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für B-Klasse nur für eigene Startklasse, Punkt laut Gesamtergebnis; Plätze für A-Klasse laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der A-Klasse

Senioren I und Senioren II

gleiche Startklassen

Kombinierte Startgruppen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für Senioren II nur für eigene Startgruppe, Punkte laut Gesamtergebnis; Plätze für Senioren I laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der Senioren I

Senioren II und Senioren III

gleiche Startklassen

Kombinierte Startgruppen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für Senioren III nur für eigene Startgruppe, Punkte laut Gesamtergebnis; Plätze für Senioren II laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der Senioren II

Senioren III und Senioren IV

gleiche Startklassen

Kombinierte Startgruppen bei nicht ausreichender Teilnehmerzahl und Genehmigung durch den LTV- oder DTV-Sportwart

Getrennte Anmeldung für diese Turniere. Ergebnisermittlung gem. TSO Anhang 5: Plätze für Senioren IV nur für eigene Startgruppe, Punkte laut Gesamtergebnis; Plätze für Senioren III laut Gesamtergebnis, Punkte nur für geschlagene Paare der Senioren III

Nach TSO F 6.1 und F 6.2 kann der DTV-Sportwart nach Befürwortung durch den LTV-Sportwart Turniere verschiedener Startgruppen in derselben Startklasse als kombinierte Turniere sowie Turniere mit kombinierten Startklassen genehmigen. In den Fällen, die in der Tabelle nicht erfaßt sind, wird analog verfahren (TSO Anhang 5: "Aufstiegsplätze und -punkte für kombinierte Turniere und kombinierte Startklassen").

SAS II/1997
TS 1 und 2/1998

Kreuzzeichen - Sonderregelung kleine Startfelder

Sonderregelung für Turniere mit kleinen Startfeldern (3-12 Paare) bei Ranglistenturnieren und Meisterschaften (Landes-, Gebiets-, Deutsche Meisterschaften) sowie Deutschlandpokalen:

Grundsatz: Soll eine Zwischenrunde stattfinden, gilt für die WR in der Vorrunde die 2/3 Regelung für die Vergabe der Kreuze.

Soll keine Zwischenrunde durchgeführt werden, vergibt jeder Wertungsrichter bei Startfeldern bis 8 Paare für 2/3 der Paare Kreuze, ab 9 bis 12 Paare vergibt jeder WR exakt 6 Kreuze für die Endrunde.

SAS II/1997, TS 1/1998
SAS II/1998, TS 12/1998
SAS II/2007, TS 12/2007

Landesmeisterschaften

Gemeinsame LM: Durchführungsbestimmungen

  1. Gemeinsame Landesmeisterschaften werden wie ein Turnier durchgeführt.
  2. Aufstiegsplätze -und -punkte gemäß TSO F 7.2.2 werden aber nur nach dem Ergebnis des Gesamtturniers ermittelt.
  3. Aufstiegsmöglichkeiten gemäß TSO F 7.2.3 ergeben sich nach dem erreichten Platz im jeweiligen Landesvergleich.

SAS I/2003, TS 7/2003

Landesmeisterschaften, offene

Landesmeisterschaften können nach Genehmigung durch den DTV-Sportwart unter Beachtung der TSO F 4.7 als "offene Turniere" durchgeführt werden. Es gelten auch dann die Vorschriften zur Durchführung von Landesmeisterschaften (Kreuzvergabe, Rundeneinteilung, Vorschriften bei kleinen Startfeldern usw.).

Feststellung des Sportgerichts

Landessportwart; Aufgaben

Aufgaben, die laut der TSO dem Landessportwart zugewiesen sind, können nicht abgetreten werden. Dies trifft auch auf den Jugendbereich zu.

TS 3/1993

Lehrgänge: Meldung über Ländergrenzen hinweg

Meldungen zu Lehrgängen über Ländergrenzen hinweg haben gemäß Beschluss des SAS von LTV-Sportwart/Lehrwart zu LTV-Sportwart/Lehrwart zu erfolgen.
Direktmeldungen von Kandidaten oder Vereinen sind vom veranstaltenden LTV mit einem entsprechenden Hinweis zurückzuweisen.
Interessenten, die sich zu einem Lehrgang in einem anderen Landesverband anmelden wollen, wenden sich über ihren Verein an den eigenen Landessportwart/Lehrwart.

SAS, HAS 1/2011

Lizenzen: Beantragung bzw. Verfall ab Beginn

Alle durch Prüfung erworbenen Lizenzen müssen bis zum Ende des darauffolgenden Kalenderjahres beantragt und ausgestellt werden, ansonsten verfallen sie.

TS 3/1993

Lizenzen: Gültigkeitsdauer, Erhalt, Ruhe und Verfall

Die Turnierleiter-, Wertungsrichter- und Trainerlizenzen im DTV müssen wie folgt erhalten werden:
Eine Lizenz Standard kann nur durch einen Erhalts-LG Standard, eine Lizenz Latein kann nur durch einen Erhalts-LG Latein erhalten werden.
Entsprechend sind alle anderen Lizenzen zu erhalten.

Der Lizenzzeitraum für TR, WR- und TL-Lizenzen beginnt mit einem geraden Jahr und dauert zwei Jahre, also ist der nächste Lizenzzeitraum 2014/2015. Alle TR, TL- und WR-Lizenzen, bei welchen in den Jahren 2012/2013 die entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen besucht wurden, sind im Lizenzzeitraum 2014/2015 gültig. Um diese Lizenzen auch im Lizenzzeitraum 2016/2017 zu erhalten, müssen die entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen in den Jahren 2014/2015 besucht werden.

Folgen des nicht vorhandenen Lizenzerhalts für WR-, Trainer-, TL-Lizenz

  1. Wenn nicht die für die Lizenz erforderlichen Fortbildungsmaßnahmen besucht wurden, bleibt sie erhalten, aber sie ruht und darf nicht genutzt werden.
    Nach dem Besuch einer Fortbildung kann die Lizenz dann ab dem 01.01. des darauf folgenden Jahres wieder genutzt werden.
    Dieser Besuch einer Fortbildungsmaßnahme ist aber eine Nachholschulung, sie gilt nicht für den darauf folgenden Lizenzzeitraum. Soll die Lizenz auch im folgenden Lizenzzeitraum genutzt werden können, muß innerhalb des laufenden Lizenzzeitraums eine zweite Fortbildungsmaßnahme besucht werden.
    Beispiel: eine Lizenz wurde für 2010 nicht erhalten (keine Fortbildungsmaßnahme in 2008/2009, dann muß der Lizenzträger in 2010 eine Schulung besuchen, um die Lizenz ab 01.01.2011 wieder nutzen zu können und in 2010/2011 eine zweite Schulung besuchen, um die Lizenz in 2012/2013 nutzen zu können.
  2. Alternative für Turnierleiter dazu:
    Benötigt ein TL-Lizenzinhaber seine Lizenz sofort wieder, kann alternativ eine TL-Neuausbildung mit Prüfung absolviert werden. Bei Bestehen der Prüfung wird sofort eine neue TL-Lizenz ausgestellt, bei Nichtbestehen der Prüfung verfällt aber auch die alte TL-Lizenz. Dies gilt nur für Turnierleiter-Lizenzen.
Wertungsrichter mit S-Lizenz
Gemäß TSO K 2.9 wird eine WR S-Lizenz für den Zeitraum von zwei Jahren vergeben. Sie verlängert sich von Jahr zu Jahr, wenn der SAS die Verlängerung vor Ablauf nicht schriftlich widerruft. Der Widerruf kann ohne Angabe von Gründen erfolgen. Bezüglich der Lizenznutzung wird auf die Bestimmungen der TSO K 4 verwiesen.
  1. Wertungsrichter, die ihre WR S-Lizenz durch Prüfung erworben haben, wird die S-Lizenz auf Dauer vergeben.
  2. Wertungsrichter, deren Lizenz nach TSO K 2.5 auf S-Lizenz erweitert wurde, wird ihre S-Lizenz auf eine A-Lizenz zurückgestuft, wenn sie wieder als Aktive in Wettbewerbsarten nach der TSO starten.
  3. Wertungsrichter, deren Lizenz nach TSO K 2.5 auf S-Lizenz erweitert wurde und die nicht den Nachweis über die Teilnahme an den vom SAS beschlossenen Wertungsrichter-S Lizenzerhaltsschulungen erbringen, wird ihre S-Lizenz auf eine A-Lizenz zurückgestuft.
  4. Diese Zurückstufung gilt nicht für Wertungsrichter, die im Besitz einer Trainer-A Lizenz sind. Diese können die Lerneinheiten für ihren Lizenzerhalt auch bei den vom SAS beschlossenen Trainer-A Fortbildungen erbringen.
Topfwertungsrichter
Wertungsrichter mit WR-S Lizenz, die Ranglistenturniere und Deutsche Meisterschaften/Deutschland Pokale werten würden (sogenannte Topfwertungsrichter), müssen unabhängig vom Lizenzzeitraum einmal in zwei Jahren die Bundeswertungsrichter-Schulungen in Bad Harzburg oder Bad Kissingen besuchen.

Veröffentlicht am 12.11.2009 auf der Homepage des DTV.

Lizenzen: Übersicht über nachzuweisende Lerneinheiten zum Lizenzerhalt

(Lizenzzeitraum 2 Jahre ) 2010 + 2011   für   2012 + 2013   für   2014 + 2015
Lizenz LE
Standard
LE
Latein
LE   Breiten-
sport
und JMD
Lernbereiche
1-3
(überfachlich)
TR Assistent (TR Ass) 15 10
TR C Breitensport *6 *6 *8 10
TR C Leistungssport - STD + LAT 20, je 10 - 10
TR C Leistungssport - Latein - 15 - 10
TR C Leistungssport - Standard 15 - - 10
TR C Leistungssport - JMD - - 15 10
TR B Leistungssport - STD + LAT 30, je 15 - 10
TR B Leistungssport - Latein - 20 - 10
TR B Leistungssport - Standard 20 - - 10
TR A Leistungssport - STD + LAT 30, je 15 - 10
TR A Leistungssport - Latein - 20 - 10
TR A Leistungssport - Standard 20 - - 10
Wertungsrichter C/A/S 10 2
Wertungsrichter F und JMD Lt. SAS  
Turnierleiter/Beisitzer 6 LE  
* Aufteilung empfohlen
Gegenseitige Anerkennung: TR C STD/LAT für WR C - TR B STD/LAT für WR A - TR A/Dipl.TR für WR S

Lift (Bereich Einzeltanz)

Erkennt ein Wertungsrichter in einem Tanz einen Lift, so gibt er in seiner Wertung ein "L" - im Finale eine "6" bzw. die schlechteste Wertung mit Kreisen der WR-Tafel. Erkennt die Majorität der WR einen Lift, muß der Turnierleiter dieses Paar disqualifizieren.

SAS II/2002

Meldungen und Abmeldungen von Paaren bei DM und DP

a)
Meldungen zu Deutschen Meisterschaften und Deutschland Pokalen erfolgen durch die LTV-Sportwarte an den Ausrichter mit Kopie an den Bundessportwart (im Jugendbereich an den Bundesjugendwart). Der Bundessportwart (Bundesjugendwart) erhält zusätzlich die Ergebnislisten der den DMs oder DPs vorangegangenen Landes- oder Gebietsmeisterschaften.
b)
Bei Kombinationsmeisterschaften erfolgt die Meldung durch den Gebietsbeauftragten an den Ausrichter mit Kopie an den Bundessportwart (im Jugendbereich an den Bundesjugendwart) sowie an die Sportwarte der beteiligten Länder. Der Bundessportwart (Bundesjugendwart) erhält zusätzlich die Ergebnislisten der den DMs vorangegangenen Landes- oder Gebietsmeisterschaften.
c)
Bei Kombinationmeisterschaften erfolgt eine Abmeldung durch den Landessportwart an den Ausrichter mit Kopie an den Bundessportwart (im Jugendbereich an den Bundesjugendwart), an den Gebietsbeauftragten sowie an die Sportwarte der beteiligten Länder.

Paare: Meldepflicht bei Länderwechsel

Bei länderübergreifendem Wechsel von Paaren sind die beteiligten Sportwarte zu benachrichtigen.

SAS II/2008

Paare: Richtige Schreibweise von Paaren mit ausländischen Namen

Bei Neuausstellung ist auf den ID-Karten die Schreibweise des Namens laut Personalausweis bzw. Reisepass zu übernehmen.

SAS II/2008

Punktevergabe bei den Turnieren der Serie "Goldene 55" und "Leistungsstarke 66"

1)
Der SAS beschließt, dass die Punktevergabe bei den Turnieren der Serie "Goldene 55" und "Leistungsstarke 66" analog der Vergabe der DTV-Ranglistenpunkte erfolgt (abweichend: Punkte erhalten auch die letzten 10 Paare).
2)
Der SAS beschließt, dass die Punktevergabe rückwirkend auf die laufenden Serien Anwendung findet.

SAS I/2006

Qualifikation für Deutsche Meisterschaften und Deutschlandpokale

Als Qualifikation für eine Deutsche Meisterschaft oder einen Deutschlandpokal muß die entsprechende Landesmeisterschaft getanzt werden.
Beispiel: Ein Senioren II Paar, das den Deutschlandpokal der Senioren II tanzen möchte, muß an der Landesmeisterschaft der Senioren II teilnehmen. Möchte dieses Paar die Deutsche Meisterschaft der Senioren I tanzen, muß es an der Landesmeisterschaft der Senioren I teilnehmen. Möchte das Senioren II Paar an der DM Senioren I und am Deutschlandpokal der Senioren II teilnehmen, muß es beide Landesmeisterschaften als Qualifikation tanzen.
Die LM Senioren II gilt nicht als Qualifikation für die DM Senioren I und die LM der Senioren I gilt nicht als Qualifikation für die Senioren II.
Entsprechendes gilt auch für Doppelstarter in anderen Startgruppen.

TS 5/2003

Rahmenrichtlinien, Verbindlichkeit

Die Rahmenrichtlinien für die Ausbildung von Lehrkräften, Wertungsrichtern und Turnierleitern im DTV sind auch für die Ausübung und Nutzung der Lizenzen verbindlich.

SAS, HAS 1/2000

Ranglistenjahr

Ein Ranglistenjahr ist der Zeitraum zwischen der vergangenen und der zukünftigen deutschen Meisterschaft in der jeweiligen Altersgruppe (nicht gleichbedeutend mit dem Kalenderjahr) bzw. zwischen den Stichtagen.

Stichtage:
Standard und Senioren I     30.09.
(Ranglistenjahr 01.10.-30.09.)
Latein 28 bzw. 29.02.
(Ranglistenjahr 01.03.-28. bzw. 29.02.)
Senioren II 30.04.
(Ranglistenjahr 01.05.-30.04.)

Ranglistenturniere: Start von ausländischen Paaren

Der SAS beschließt, daß ausländische Paare im Rahmen des Grenzverkehrs an DTV-Ranglistenturnieren teilnehmen können. Paare, deren Nationen nicht zum Grenzverkehr gehören, benötigen zum Start bei einem Ranglistenturnier eine Genehmigung des DTV-Sportwarts (und Anmeldung über den ausländischen Verband an den DTV).

Bei der Ermittlung der Ranglistenpunkte bleiben die ausländischen Paare unberücksichtigt.

SAS II/1998
TS 12/1998

Rangliste: Stichtage

Zur Wertung für die jeweilige Deutsche Meisterschaft (gesetzte Paare) wird die jeweils gültige Rangliste mit folgenden Stichtagen herangezogen:
Hauptgruppe S-Latein28. bzw. 29. Februar
Hauptgruppe S-Standard30. September
Senioren I S30. September
Senioren II S30. April
Junioren II und Jugend30. bzw. 31. des Vorvormonats

SAS II/2000
TS 11/1993

Ranglisten: Bestimmungen im Jugendbereich

Bei Ranglisten im Jugendbereich werden allen Paaren - unabhängig von der Größe des Startfeldes - Punkte gemäß RLP-Tabelle (Anhang 8 der TSO) gewährt.

Bei jedem Altersgruppenwechsel der Paare der Junioren- bzw. Jugendgruppe, die in die Jugend- bzw. Hauptgruppe wechseln, sind diese aus der Junioren- bzw. Jugendrangliste zu streichen und die so aktualisierte Rangliste ist anzuwenden.

JAS und SAS I/2002

Ranglisten: WDSF-Turniere

Bei WDSF Turnieren, die gleichzeitig DTV Ranglistenturniere sind, erhalten startende Paare der A-Klasse Punkte und Platzierungen gemäß den Bestimmungen des DTV. Gleiches gilt bei Jugendturnieren. Diese WDSF Turniere erhalten den Rang 1. Ordnung.

SAS II/2010

Rangliste: Sternchenpaare

Bei Ranglistenturnieren der Hauptgruppe und der Senioren mit mindestens 49 startenden Paaren werden die Paare auf den Plätzen 1 bis 6 (7) der letzten Deutschen Meisterschaft für die erste Zwischenrunde gesetzt (ein Stern). Sind keine oder nicht alle Finalisten der letzten Deutschen Meisterschaft am Start, wird mit Paaren aus der DTV Rangliste zum Ende des Vormonats aufgefüllt (angefangen von Platz 1 der Rangliste, bis die Zahl von 6 Sternchenpaaren erreicht ist).

Bei Ranglistenturnieren der Hauptgruppe und der Senioren mit mindestens 60 startenden Paaren werden die Paare auf den Plätzen 1 bis 6 (7) der letzten Deutschen Meisterschaft sowie die 6 führenden Paare aus der DTV Rangliste zum Ende des Vormonats für die erste Zwischenrunde gesetzt (ein Stern). Sind keine oder nicht alle Finalisten der letzten Deutschen Meisterschaft am Start, wird mit Paaren aus der DTV Rangliste zum Ende des Vormonats aufgefüllt (angefangen von Platz 1 der Rangliste, bis die Zahl von 12 Sternchenpaaren erreicht ist).


Tabelle zur Ermittlung der Ranglistenpunkte (RLP)

(in Kraft ab 01.01.2007)

Platz123 4567 8910
RLP8075727068 6664636261
Platz111213 14151617 181920
RLP6059585756 5554535251
Platz212223 24252627 282930
RLP5049484746 4544434241
Platz313233 34353637 383940
RLP4039383736 3534333231
Platz414243 44454647 484950
RLP3029282726 2524232221
Platz515253 54555657 585960
RLP2019181716 1514131211
Platz616263 64656667 686970
RLP109876 54321
Platz717273 74757677 787980
RLP00000 00000
Anmerkungen

Bei Platzgleichheit zählt der bessere Platz zur Ermittlung der Ranglistenpunkte.

Ab 81 Teilnehmer findet die Tabelle
uneingeschränkt Anwendung
Beispiel
gestartete Paare
erzielter Platz
RLP
keine RLP

94
68
3
Platz 71-94
Bis 80 Teilnehmer: hier erhalten die
letzten zehn Paare keinen RLP;
für die übrigen plazierten Paare findet die
Tabelle uneingeschränkt Anwendung.
Beispiel
gestartete Paare
erzielter Platz
RLP
keine RLP

60
50
21
Platz 51-60
Zur Ermittlung der Ranglistenpunkte werden die vier (Hauptgruppe und Senioren) bzw. drei (Junioren II und Jugend) besten Ranglistenergebnisse der vergangenen 12 Monate herangezogen.

SAS II/2007

Rundeneinteilung bei Meisterschaften, Ranglistenturnieren und offenen Turnieren

  1. Landesmeisterschaften, Gebietsmeisterschaften, Ranglistenturniere, Deutschland- Pokale und Deutsche Meisterschaften sind je nach Anzahl der startenden Paare, wenn möglich, mit der Rundeneinteilung 48, 24, 12, 6 oder 36,24,12,6, durchzuführen.
  2. Ergänzt wird vorstehende Ziffer 1 durch die Teiler 24-12-6 (damit auch z. B. 19-12-6 oder z. B. 21-12-6) sowie bei kleinen Startfeldern durch die Teiler 15-10-6 und 13/14-9- 6.
Die Bestimmungen zu vorstehenden Ziffern 1 und 2 sollen auch bei offenen Turnieren Anwendung finden.

SAS I/2014

Schrittbegrenzung: Vorgehen zur Kontrolle und Sanktionen bei Verstößen


A. Vorgehen

  1. Vom DTV oder von dem LTV, in dessen Gebiet das Turnier stattfindet, werden zwei Kontrolleure als Kontrollkommission eingesetzt. Es ist möglich, den Kontrolleuren einen Protokollführer zur Seite zu stellen. Beide Kontrolleure müssen mindestens eine gültige Trainer-B-Lizenz besitzen.
  2. Die Kontrollkommission kontrolliert die Paare gemeinsam auf Einhaltung der Schrittbegrenzung und erstellt gemeinsam ein schriftliches Protokoll (bzw. der Protokollführer erstellt ein Protokoll), das von beiden Kontrolleuren unterschrieben wird. Dabei sind bei Verstößen das Turnier, die Startnummer des betreffenden Paares, die Runde, in welcher der Verstoß erstmals festgestellt wurde und die Art des Verstoßes/Figur festzuhalten.
  3. Die schriftlichen Unterlagen sind dem Turnierbericht beizufügen

B. Sanktionen

  1. Beim ersten Verstoß gegen die Schrittbegrenzung wird das betreffende Paar nach der Runde durch die Kontrollkommission mündlich verwarnt (bei Minderjährigen möglichst im Beisein eines Erziehungsberechtigten / Vereinsvertreters / Trainers). In der ESV ist der Vermerk "Verwarnung wegen Schrittbegrenzung" einzutragen. Die Verwarnung wird nach 12 Monaten gelöscht.
  2. Beim zweiten Verstoß gegen die Schrittbegrenzung oder bei einem Verstoß gegen die Schrittbegrenzung im Finale wird das Paar nach der Runde sofort disqualifiziert. Die Kontrollkommission teilt dem betreffenden Paar die Disqualifikation mündlich und schriftlich mit (bei Minderjährigen möglichst im Beisein eines Erziehungsberechtigten / Vereinsvertreters / Trainers). Im ESV-Portal ist der Vermerk "Disqualifikation wegen Schrittbegrenzung" einzutragen. Die Disqualifikation wird nach 12 Monaten gelöscht.
  3. Als zweiter Verstoß gelten nicht Verstöße in weiteren Tänzen in der gleichen Runde des Turniers, wohl aber Verstöße in einer weiteren Runde des gleichen Turniers oder bei einem anderen Turnier auf derselben Veranstaltung. Bei mehrmaligen Verstößen oder Disqualifikationen können vom Sportgericht Disziplinarmaßnahmen verhängt werden.
  4. Verwarnungen und Disqualifikationen werden bei Partnerwechsel gelöscht.
  5. Sollte sich ein Turnierpaar zu Unrecht verwarnt oder disqualifiziert fühlen, kann es beim Turnierleiter schriftlich Protest einlegen. Das Sportgericht entscheidet dann über die Gültigkeit der verhängten Sanktionen.

Klarstellung (SAS II/2010)

Erfolgt nach Abschluss einer Runde eine Disqualifikation eines Paares durch den Turnierleiter, ist dieses Paar bei der Ergebnisermittlung so zu behandeln, als hätte es nicht am Turnier teilgenommen.

Erfolgt die Disqualifikation in der Endrunde, bleibt der letzte Platz bzw. die letzten Plätze unbesetzt, die Endrundenplätze rücken jedoch entsprechend nach oben.

SAS, HAS I/1999,
TS 7/1999, HAS I/2010

Startdaten

Die Paardaten zur Durchführung von Standard- und Lateinturnieren der I. Ordnung müssen innerhalb von 24 Stunden vor dem Turnier aus dem ESV-Portal aktualisiert worden sein.

SAS II/2015

Startlisten, Veröffentlichung

Bei Deutschen Meisterschaften, Deutschland Pokalen, Deutschland Cups, Ranglistenturnieren dürfen die Startlisten nur in alphabetischer Reihenfolge ohne Startnummern vorab veröffentlicht (Internet und/oder dergleichen) werden.

SAS, LR II/2014

Unentschuldigtes Fehlen

Beim ersten unentschuldigten Fehlen eines Paares erhält dieses vom Disziplinargericht über den zuständigen Verein eine moderate Verwarnung. Bei jedem weiteren unentschuldigten Fehlen wird vom Disziplinargericht ein Verfahren eröffnet.

SAS, HAS I/1999
TS 7/1999

Verpflichtungserklärung bei Partnerwechsel

Bei Partnerwechsel ist eine neue Verpflichtungserklärung im Startbuch durch Überkleben einzubringen und von beiden Partnern zu unterschreiben. Verpflichtungserklärungen können von der DTV-Geschäftsstelle angefordert werden.

TS 12/1995

Wertungsrichter als aktive Turniertänzer

Bei einer Veranstaltung eingesetzte Wertungsrichter dürfen nicht bei der gleichen Veranstaltung (am selben Tag) aktiv tanzen.

SAS/LR II/2014

Wertungsrichter: Einsatz von Wertungsrichtern bei der Deutschen Meisterschaft Formation und bei Ligaturnieren

  1. Wertungsrichter, die im laufenden Wettkampfjahr bei der Deutschen Meisterschaft der Formation als Wertungsrichter zum Einsatz kommen, können in demselben Wettkampfjahr nicht mehr als Wertungsrichter der 1. Bundesliga eingesetzt werden.
  2. Bei Deutschen Meisterschaften der Formationen und Turnieren der 1. und 2. Bundesliga kann ein Wertungsrichter, der seine Lizenz für einen teilnehmenden Verein nutzt, nicht eingesetzt werden. Darüber hinaus kann bei allen Ligaturnieren ein Wertungsrichter, der als Trainer, Berater oder als Funktionsträger eines teilnehmenden Vereins tätig ist, auch dann nicht eingesetzt werden, wenn er seine Lizenz für einen anderen Verein nutzt.
  3. Wertungsrichter, die bei Deutschen Meisterschaften Formationen oder im Ligabereich Formationen eingesetzt werden wollen, müssen ihre sämtlichen Trainer- oder Beratertätigkeit in DTV-Vereinen offen legen. Offenlegung und Änderungen sind umgehend der DTV-Geschäftsstelle anzuzeigen.
  4. Wertungsrichtern ist es nicht gestattet, solche Formationen zu werten, bei welchen Verwandte in auf - und absteigender Linie, Ehepartner, Lebenspartner und Geschwister als Trainer oder Berater tätig sind oder Teammitglied sind.
  5. Wertungsrichtern ist es nicht gestattet, solche Formationen zu werten, für die sie die Turnierkleidung oder Teile der Turnierkleidung der jeweils laufenden Saison erstellt haben.

SAS II/2008, TS 1/2009, SAS II/2011

Wertungsrichter bei Meisterschaften und deren Vorentscheidungen

Wertungsrichtern, die Deutsche Meisterschaften oder Deutschlandpokale werten, ist es nicht gestattet, im selben Jahr die entsprechenden Vorentscheidungen (Landes- und Gebietsmeisterschaften) und die entsprechenden Ranglistenturniere (vor und nach DM/DP) zu werten.

Da Einsätze bei Landes- und Gebietsmeisterschaften nicht zentral registriert werden, sind Wertungsrichter, die zu Deutschen Meisterschaften und Deutschlandpokalen nominiert werden, gehalten, ihre Berechtigung selbst zu überprüfen.

Wertungsrichtern, die die Deutsche Meisterschaft der Formationen werten, ist es nicht gestattet, in der anschließenden Ligasaison Turniere der 1. Bundesliga zu werten.

TS 1/2005

Wertungsrichter A-Lizenz

Wertungsrichter A-Lizenzen können wie folgt erworben werden:
für die TurnierartStandard
für die TurnierartLatein
für die TurnierartenStandard und Latein

Wertungsrichter S-Lizenz

Gemäß TSO K 2.5 können WR A-Lizenzen auf WR S-Lizenzen erweitert werden, wenn der Antrag vom LTV befürwortet wird und der SAS diesem Antrag zustimmt.

Gemäß TSO K 2.9 wird eine WR S-Lizenz für den Zeitraum von 2 Jahren vergeben. Sie verlängert sich von Jahr zu Jahr, wenn der SAS die Verlängerung vor Ablauf nicht schriftlich widerruft. Der Widerruf kann ohne Angabe von Gründen erfolgen. Bezüglich der Lizenznutzung wird auf die Bestimmungen der TSO K 4 verwiesen.

  1. Wertungsrichter, die ihre WR S-Lizenz durch Prüfung erworben haben, wird die S-Lizenz auf Dauer vergeben.
  2. Wertungsrichter, deren Lizenz nach TSO K 2.5 auf S-Lizenz erweitert wurde, wird ihre S-Lizenz auf eine A-Lizenz zurückgestuft, wenn sie wieder als Aktive in Wettbewerbsarten nach der TSO starten.
  3. Wertungsrichter, deren Lizenz nach TSO K 2.5 auf S-Lizenz erweitert wurde und die nicht den Nachweis über die Teilnahme an den vom SAS beschlossenen Wertungsrichter-S Lizenzerhaltschulungen erbringen, wird ihre S-Lizenz auf eine A-Lizenz zurückgestuft.
  4. Diese Zurückstufung gilt nicht für Wertungsrichter, die im Besitz einer Trainer-A Lizenz sind. Diese können die Unterrichtseinheiten für ihren Lizenzerhalt auch bei den vom SAS beschlossenen Trainer-A Fortbildungen erbringen.

SAS I/2002

Wertungsrichter: Topf-Wertungsrichter, Länderwechsel

  1. Ein Wertungsrichter, der den LTV wechselt, darf im darauf folgenden Kalenderjahr vom neuen LTV nicht als Topf-WR eingesetzt werden.
  2. Sollte er im Jahr seines Wechsels für ein Ranglistenturnier oder Bundesligaturnier nominiert oder für eine Deutsche Meisterschaft und/oder Deutschland Pokal ausgelost sein, darf er diese Turniere nur dann noch werten, wenn der Länderwechsel danach vollzogen wird.
  3. Wechselt der Topf-WR vor diesen Turnieren, darf er diese nicht mehr werten. Der abgebende LTV kann dann diese frei werdenden Turniere neu besetzen.

SAS I/2014

Wertungsrichter: Verhalten im Turnier

Wertungsrichter haben sich während des Wertens ausschließlich auf das Turnier zu konzentrieren. So ist das Sprechen mit dem Publikum, mit anderen Wertungsrichtern oder mit Paaren während des Wertens zu unterlassen. Auch das Telefonieren mit Handys oder die Verwendung von Videokameras oder Kameras während des Wertens ist zu unterlassen.

Darüber hinaus ist es Wertungsrichtern nicht gestattet, in der Veranstaltungshalle vor oder während des Turniers, bei welchem sie zum Werten eingesetzt sind, Paare zu trainieren oder zu coachen.

Das Turnierprogramm einschließlich der Startliste hat im Wertungsrichter-Bereich bzw. am Wertungsrichtertisch nichts zu suchen, auch nicht bei den Begleitungen von Wertungsrichtern; selbstverständlich auch nicht als Unterlage für die Wertungsrichter-Zettel.

Nicht zuletzt darf ich darauf hinweisen, dass es für die Wertungsrichter und Wertungsrichterinnen eine Kleiderordnung in der TSO gibt, die einzuhalten ist. Immer wieder erhalte ich Beschwerden über unangemessen gekleidete Wertungsrichter und Wertungsrichterinnen.

Wertungsrichter, die diesen Bestimmungen zuwider handeln, werden vom Turnierleiter verwarnt. Die Verwarnung ist im Turnierbericht festzuhalten. Unangemessen gekleidete Wertungsrichter und Wertungsrichterinnen müssen vom Turnierleiter nicht zum Werten zugelassen werden.

TS 12/2002